Autor: EnzkreisAdmin

  • Neue Wildtier- beauftragte  im Enzkreis

    Neue Wildtier- beauftragte im Enzkreis

    Hat ein Herz für den Forst und seine Tiere: Die neue Wildtier­beauftragte des Enzkreises Sofie Bloß, hier mit ihren beiden Vierbeinern Mia und Lou, die u. a. als Wildschwein-Kadaver­spürhund bei ihrer Arbeit durchaus hilfreich sind. Bild© Sofie Bloß


    Sofie Bloß sieht sich als Vermittlerin zwischen Mensch und Tier

    Sie ist studierte Forstingenieurin und hat ein großes Herz für Tiere – sowohl für Haus-, aber vor allem für Wildtiere. Damit bringt Sofie Bloß alles mit, was es für ihren neuen Job als Wildtierbeauftragte des Enzkreises braucht. Denn die 26-Jährige hat zum Jahresbeginn die Nachfolge des langjährigen Wildtierbeauftragten Bernhard Brenneis angetreten und freut sich auf ihre neue Aufgabe, in der sie sich selbst als Vermittlerin zwischen den Interessen der Tiere und der Menschen sieht. „Ich will durch Aufklärung zum Verständnis für die Belange unserer Wildtiere beitragen, um möglichst gute Lösungen für beide Seiten zu finden“, beschreibt Bloß ihre Motivation für die neue Aufgabe.

    „Draußen in der freien Natur und möglichst auch mit Tieren zu arbeiten war schon immer mein Berufswunsch“, erzählt die gebürtige Wiernsheimerin. „Schon als Kind war ich in der Freizeit meist in den Wiesen und Wäldern unterwegs und hatte immer Tiere – angefangen vom Kaninchen über Meerschwein und Katze bis hin zum Hund“, so Bloß. Inzwischen sind es drei Hündinnen, die sie auf Schritt und Tritt begleiten und auch bei der Arbeit hilfreich sind: Die siebenjährige Mia kann Wildschweinkadaver aufspüren und ist daher zur Seuchenprävention bestens geeignet. Lou ist 14 und hat schon erfolgreich an verschiedenen Hunde-Wettkämpfen teilgenommen. Die erst neun Monate alte Frieda wird gerade zur Rettungshündin ausgebildet.

    Sofie Bloß hat nach dem Abitur am Pforzheimer Hilda-Gymnasium an der Hochschule Weihenstephan in Oberbayern studiert. Während des Studiums war sie auch als studentische Hilfskraft bei der bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in der Wildforschung tätig. Dort sammelte Bloß erste Erfahrungen in der Wildforschung bei einem Projekt, das die Reduktion des Mähtodes bei Rehkitzen zum Ziel hatte. „Dabei wurden unter anderem die Möglichkeiten einer Aufspürung mit Drohnen oder der Einsatz akustischer Warnsensoren untersucht“, erklärt sie.

    Im April 2023 kam Bloß als Trainee im gehobenen Forstdienst zum Landratsamt Enzkreis, wo sie im Dezember ihr Abschlussprojekt absolvierte. „Dass ich nun gleich zur Wildtierbeauftragten ernannt wurde, ist eine großartige und einmalige Chance für mich“, freut sich Bloß. Denn der Enzkreis hat vor fünf Jahren zu den ersten Kreisen im Südwesten gehört, die mit Hilfe des Landes die Stelle eines hauptamtlichen Wildtierbeauftragten geschaffen haben. „Mein Vorgänger Bernhard Brenneis war mit Leib und Seele Wildtierbeauftragter und ich durfte ihn in den letzten Wochen, bevor er in den Ruhestand ging, bei seiner Arbeit noch begleiten, was mir den Einstieg sehr leicht gemacht hat“, betont Bloß.

    Die Aufgabenpalette einer Wildtierbeauftragten sei enorm, hat Bloß in dieser kurzen Zeit festgestellt. Doch sie freut sich auf die Herausforderungen in ihrem neuen Job: „Wenn ich helfen kann, um Konflikte beispielsweise bei Wildtieren wie Fuchs oder Waschbär, die Siedlungsbereichen zu nahe kommen oder gar dort eindringen, durch Beratung und den direkten Draht zur Bürgerschaft zu entschärfen, dann ist das eine bereichernde Aufgabe, die mir sicher viel Spaß bereiten wird“, ist sich die junge Forstexpertin sicher. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sofie Bloß eine engagierte Försterin als Fürsprecherin für die Wildtiere gewinnen konnten“, sagt ihr Chef, der Leiter des Enzkreis-Forstamtes Andreas Roth.

  • Berufsfeuerwehr Pforzheim

    Berufsfeuerwehr Pforzheim

    (von links): Sonja Störzbach, Lukas Hahnakam, Sven Gebhardt, Kommandant Sebastian Fischer, Guido Lobermann und Armin Reisert. Bild: ©Stadt Pforzheim; Emma Teuscher


    Neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt

    Am Donnerstag, 23. Januar, hat die Feuerwehr Pforzheim ihren vollelektrischen Kommandowagen sowie ein neues Kleineinsatzfahrzeug vorgestellt. „Ich freue mich, dass wir nun das erste vollelektrische Einsatzfahrzeug in den Bestand unserer Feuerwehr aufnehmen können“, betonte Erster Bürgermeister Dirk Büscher. Der neue Kommandowagen, der auf Basis eines Volvo XC40 Recharge Pure Electric für den übergeordneten Einsatzführungsdienst umgebaut wurde, verfügt über eine umfangreiche Ausstattung an Kommunikations- und Führungsmitteln sowie über ein Mehrgasmessgerät. „Neben dem Kommandowagen ist auch das neue Kleineinsatzfahrzeug ein wichtiger und bereits langersehnter Ersatz in unserem Fahrzeugbestand“, erklärte Feuerwehrkommandant Sebastian
    Fischer.

    Das neue E-Fahrzeug der Feuerwehr soll unter anderem einen positiven Effekt auf die CO2-Bilanz der Feuerwehr im Alltag haben. Da die Feuerwehr auch bei Katastrophenfällen wie einem Ausfall der öffentlichen Energieinfrastruktur handlungsfähig bleiben muss, konzentriert sich die Elektrifizierung aber zunächst auf Fahrzeuge, die nicht zwingend zur Erfüllung der Pflichtaufgaben notwendig sind. „Wir achten darauf, dass wir erst mal nur die Fahrzeuge auf Elektro umrüsten, deren Funktion kurzfristig durch andere vorhandene Fahrzeuge ersetzt werden kann“, erläutert die Abteilungsleiterin „Zentrale Dienste“ und Projektleiterin für diese Fahrzeugbeschaffung, Sonja Störzbach.

  • Neubau der Schlossberghöfe in Pforzheim

    Neubau der Schlossberghöfe in Pforzheim

    Architekt Jens Wittfoht, die städtische Projektleiterin Andrea Hermesmeier, Geschäftsführer Wim Ten Brinke, Oberbürgermeister Peter Boch, Baubürgermeister Tobias Volle und der Projektleiter Schlossberghöfe von Ten Brinke Ihab Mousa bei der offiziellen Schlüsselübergabe des ersten Gebäudes der Schlossberghöfe.
    Bild: ©Stadt Pforzheim; Emma Teuscher


    Ten Brinke stellt ersten Neubau der Schlossberghöfe in Pforzheim fertig

    Moderne Arbeitsplätze, frühkindliche Bildung und Kultur unter einem Dach

    Der erste Neubau im zukünftigen Stadtquartier Schlossberghöfe ist nach intensiver Bauzeit fertiggestellt. Im Rahmen einer symbolischen Übergabe hat das Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Ten Brinke den Schlüssel am heutigen Freitag, 31. Januar 2025, an die Stadt Pforzheim überreicht. Der Neubau bietet auf einer Nutzfläche von insgesamt circa 12.500 Quadratmetern moderne Büroarbeitsplätze für mehrere technische Ämter der Stadtverwaltung Pforzheim, eine Kindertagesstätte, einen Raum für kulturelle Veranstaltungen, Flächen für Einzelhandel und Gastronomie sowie eine Tiefgarage mit 80 Stellplätzen. Der Einzug der städtischen Verwaltungsmitarbeiterinnen und
    -mitarbeiter ist für das Frühjahr 2025 geplant. Bis dahin stehen noch abschließende Arbeiten im Innenausbau an. „Was hier in den letzten drei Jahren aus dem Boden gestampft wurde, ist wirklich beeindruckend. Und ich freue mich sehr, dass wir heute den Schlüssel für das erste Gebäude der Schlossberghöfe von Ten Brinke entgegennehmen können“, betonte Oberbürgermeister Peter Boch. Dieses Leuchtturmprojekt setze wichtige Impulse für die gesamte Innenstadt und werde das Herz Pforzheims weiter stärken.

    Konstruktive Zusammenarbeit sichert pünktliche Fertigstellung
    Wim ten Brinke, Geschäftsführer (COO) von Ten Brinke, dankte während der Übergabe allen Baubeteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit: „Es ist nicht alltäglich, dass ein Projekt dieser Größenordnung in einem so kon­struktiven Miteinander zwischen allen Beteiligten umgesetzt werden kann. Jede und jeder Einzelne hat das Beste gegeben, um gemeinsam auf die pünktliche Fertigstellung des Neubaus hinzuarbeiten. Mein besonderer Dank gilt daher nicht nur unseren eigenen Kolleginnen und Kollegen, sondern vor allem dem Architekten Professor Jens Wittfoht, Oberbürgermeister Peter Boch, der städtischen Projektleiterin Andrea Hermesmeier sowie allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung.“

    Die Schlossberghöfe sind ein Gemeinschaftsprojekt
    Die Schlossberghöfe (SBH) sind ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Pforzheim, des Projektentwicklungs- und Bauunternehmens Ten Brinke sowie Wittfoht Architekten aus Stuttgart. Auf dem 9.700 Quadratmeter großen Areal am Rathaus, zwischen Schlossberg und Enzufer, befinden sich Gebäude aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die zukünftig durch Neubauten ersetzt werden sollen. Die Fläche des nun fertiggestellten ersten Neubaus diente vorher als Parkplatz. Mit den Schlossberghöfen soll im Zentrum von Pforzheim ein modernes Stadtquartier mit einem vielfältigen Nutzungsmix aus kleinem und großem Einzelhandel, Gastronomie, Kitas, Wohnungen, Büros und schön gestalteten Freiräumen entstehen.