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Es riecht nach feuchter Erde, nach Sommer und nach etwas, das man nicht so leicht in Worte fassen kann. Wer Thomas Schäfer auf seinen Trüffelflächen bei Pforzheim begleitet, begreift schnell: Hier wächst etwas Besonderes. Nicht nur unter der Erde – sondern auch als Idee, als Vision, als Unternehmen.
CHER PIERRE ist kein gewöhnlicher Trüffelshop. Es ist ein Trüffelunternehmen im Herzen Deutschlands – mit eigenen Flächen, eigenen Hunden, eigener Geschichte. Gegründet von Thomas Schäfer, Juliette Descharmes und Dominik
Güneri, verbindet CHER PIERRE den Trüffelanbau mit dem Anspruch, diese faszinierende Delikatesse für die Region erlebbar zu machen. Thomas kennt jeden Baum. Juliette kennt jeden Kunden. Dominik denkt drei Schritte voraus.
Vom Traum zur Trüffelfläche
Die Geschichte beginnt mit einer Überzeugung: Trüffel müssen nicht aus Frankreich oder Italien kommen. Sie können hier wachsen – im Enzkreis, auf deutschen Böden, unter deutschen Bäumen. Was vor einigen Jahren noch utopisch klang, ist heute Realität. Auf den Trüffelflächen von CHER PIERRE wächst die Burgundertrüffel – eine hochwertige schwarze Edelsorte, deren erste Ernte ab Mitte Mai, Anfang Juni eingeholt wird. Daneben bereiten die Flächen den Boden für die Périgord-Trüffel, das sogenannte schwarze Gold der Gourmetküche, deren erste Ernte noch bevorsteht.
Thomas Schäfer ist der Mann hinter den Bäumen. Als Trüffelexperte und Kopf des Trüffelanbaus weiß er, wie komplex diese Arbeit ist. Trüffel wachsen in enger Symbiose mit bestimmten Baumarten – Haselnuss, Eiche, Linde – und brauchen Jahre, bis sie zum ersten Mal Früchte tragen. Wer Trüffel anbaut, lernt schnell: Die Trüffel hat das letzte Wort.
Die Nase entscheidet
Wer auf die Trüffelflächen kommt, trifft auch auf Giuli und Maxi – zwei Lagotto Romagnolo, die Hunderasse, die seit Jahrhunderten für die Trüffelsuche gezüchtet wird. Ihre Nasen sind unübertroffen. Während der Mensch vielleicht einen Hauch des charakteristischen Aromas wahrnimmt, erschnüffeln Giuli und Maxi die Trüffel tief im Boden, oft mehrere Zentimeter unter der Erde. Sie sind keine Haustiere –
sie sind Partner, Kollegen und Stars.
Juliette Descharmes, Mitgründerin und das strategische Herz von CHER PIERRE, beschreibt die Arbeit mit den Hunden als einen der schönsten Momente des Alltags: Die Aufregung, wenn ein Hund anschlägt. Das behutsame Freilegen mit den Händen. Der erste Blick auf eine frische Trüffel, noch mit Erde bedeckt. Das ist kein Alltag – das ist ein Erlebnis. Eines, das CHER PIERRE mit jedem teilen möchte, der neugierig genug ist.
Von der Erde in die Küche
Was auf den Trüffelflächen beginnt, findet seinen Weg in eine sorgfältig kuratierte Produktlinie. CHER PIERRE bietet Trüffelöl, Trüffelsalz, Trüffelbutter, Trüffeltiramisu und Trüffeleis – alles entwickelt mit dem Ziel, die Intensität und Eleganz der Trüffel in den Alltag zu bringen. Ohne Kompromisse bei der Qualität. Ohne unnötige Zusätze. Mit dem Respekt, den diese außergewöhnliche Zutat verdient.
Besonders stolz ist das Team auf eine Kooperation, die zwei regionale Welten verbindet: Gemeinsam mit Kälte Rudi GmbH ist ein Trüffeleis entstanden, das seinesgleichen sucht. Zwei Unternehmen aus der Region, eine Idee: Was passiert, wenn man Trüffel und Eis zusammenbringt? Etwas, das man nicht mehr vergisst.
La Chasse aux Truffes — die Jagd gehört euch
CHER PIERRE ist mehr als ein Onlineshop oder ein Messestand. Es ist eine Einladung. Ab dem 19. Juni öffnet die Saison der „La Chasse aux Truffes“ – der Trüffeljagd. Für 59 Euro pro Person können Genussmenschen, Neugierige und Naturliebhaber hautnah erleben, wie Trüffel gefunden, geerntet und verkostet werden. Mit den Hunden, mit Thomas, mit frischer Luft und einem Glas Sekt zum Empfang. Kleine Gruppen, große Momente.
Die Termine sind begehrt, die Plätze begrenzt. Wer dabei sein möchte, sollte sich früh anmelden – unter cherpierre.de findet man alle Termine und die Möglichkeit zur Buchung.
Ein Unternehmen mit Wurzeln — und Visionen
Dominik Güneri, der dritte im Bunde, ist derjenige der die Fäden zusammenhält und das Unternehmen strategisch in die Zukunft denkt. CHER PIERRE soll nicht nur regional bekannt werden — es soll zeigen, dass Deutschland eine Trüffelregion ist. Dass Qualität vor der eigenen Haustür beginnt. Und dass Genuss nicht immer von weit her kommen muss.
Das Ziel ist klar: CHER PIERRE will zu einem der führenden Trüffelunternehmen Deutschlands werden. Die Grundlagen dafür sind gelegt — auf einem Flecken Erde im Enzkreis, unter Haselnussbäumen, ein paar Zentimeter unter der Oberfläche. Eine frische Burgundertrüffel aus dem Enzkreis — das muss man erst mal erklären. Und dann probieren lassen. Der Rest geschieht von alleine.
Und Giuli schnüffelt bereits wieder.
CHER PIERRE
www.cherpierre.de
info@cherpierre.de
Gotenstraße 2
75177 Pforzheim
