Kategorie: Region

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  • Pforzheim weiht neue Boulebahn ein

    Pforzheim weiht neue Boulebahn ein

    Am Donnerstag, 25. Juli 2024, fand die feierliche Einweihung der Boulebahn an der Sonnenhofschule statt. Oberbürgermeister Peter Boch eröffnete die Bahn mit einem ersten Wurf und freute sich über die schnelle Umsetzung des Projekts: „So kann Bürgerbeteiligung aussehen: Anfang 2024 gemeinsam entschieden, wie das Quartier aufgewertet werden kann und heute stehen wir schon auf der Boulebahn. Ich möchte mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken!“ Neben Susanne Wacker, die die Nachbarschaftsgespräche federführend betreut, waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Nachbarschaftsgespräche sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bürgervereins und des ZWAR-Netzwerks vor Ort. Im Anschluss an die Einweihung wurde die erste Partie Boule gespielt und feierlich angestoßen.

    Im Frühjahr 2024 fanden die Nachbarschaftsgespräche im Quartier Sonnenhof/Sonnenberg/Wacholder statt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stand ein Projektbudget von 3.000 Euro zur Verfügung, um gemeinschaftliche Projekte zu realisieren.
    Während eines Rundgangs durch das Quartier und in den Treffen sprach sich die Mehrheit der Beteiligten für den Bau einer Boulebahn aus. Zusätzlich wurde der Wunsch nach Sitzgelegenheiten geäußert. Bei einer Begehung am 4. Juni 2024 zur genauen Standortbestimmung der Boulebahn wurde entschieden, zwei Bahnen nebeneinander zu bauen und Bänke in unmittelbarer Nähe zu platzieren.

    Ziel war es, einen einladenden und geselligen Ort für das Boulespiel und zum Verweilen zu schaffen. Die Kollegen von den Technischen Diensten realisierten die Boulebahn anschließend.

  • neuer Bürgermeister des Dezernats II

    neuer Bürgermeister des Dezernats II

    Tobias Volle ist mit 21 Stimmen im 2. Wahlgang zum neuen Bürgermeister des Dezernats II gewählt wor-den. Damit tritt er die Nachfolge der bisherigen Dezernentin Sibylle Schüssler an, die nicht mehr zur Wahl angetreten ist. Er ist im Dezernat II für die Bereiche Planen und Bauen, Umwelt und Kultur zuständig. In seiner Bewerbungsrede hatte Tobias Volle erklärt, er sehe sich selbst als Ideen- und Impulsgeber sowie Moderator und Schaffer. Als das größte Kapital seines Dezernats nannte er bei seiner Vorstellung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen gelte es zu vertrauen und sie gelte es, durch eine klare Kommu-nikation und einen respektvollen Umgang zu fördern. Zudem brauche es in Pforzheim unter anderem eine Belebung der Innenstadt.

    Oberbürgermeister Peter Boch gratulierte Tobias Volle
    zur erfolgreichen Wahl und betonte: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe, dass Sie alle Ihre Entscheidungen im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger treffen.“ Volle bedankte sich beim Gemeinderat für seine Wahl und erklärte: „Ich bin überwältigt und habe nicht mit dieser Wahl gerechnet.“ Wie bei seiner Vorstellung betont, wolle er offen auf die Menschen zugehen und das Gespräch suchen. Abschließend bedankte er sich für das entgegengebrachte Vertrauen.

    Im zweiten Wahlgang hatte sich Tobias Volle mit 21 Stimmen gegen Sunita Vimal (18 Stimmen) durchge-setzt. Im ersten Wahlgang hatte Tobias Volle 19 Stimmen auf sich vereinigt, Sunita Vimal konnte dort 14 Stimmen erzielen.

    Tobias Volle hat nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Calw von 1996 bis 1999 Wirtschaftswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen studiert. Von 2003 bis 2007 folgte zudem noch ein berufsbegleitendes Studium Immobilienwirtschaft & Sachverständigenwesen an der Deutschen Immobilienakademie Universität Freiburg. Seit 2003 ist er zudem Geschäftsführender Gesellschafter bei der Volle-Immobilien GbR (später: Aqolo GmbH, Bad Liebenzell) und seit 2005 Inhaber des Sachverständigenbüros für Immobilienbewertungen Tobias Volle. 2022 wurde Volle dann Leiter der Geschäftsstelle gemeinsamer Gutachterausschuss der Stadt Calw und seit 2023 hat er zudem den Posten des Vorsitzenden des Gutachterausschusses der Stadt Calw inne.
    © Stadt Pforzheim, Ljiljana Berakovic

  • Pforzheim erhält Sportboxen

    Pforzheim erhält Sportboxen

    Klingelpark, Sonnenhofschule und Enzauenpark

    Nachdem die Sportboxen in Huchenfeld und im Stadtteil Haidach bereits Anklang finden, wurden nun zum Frühlingsstart drei weitere Boxen im Stadtgebiet aufgestellt und mit Sportgeräten bestückt. Die ersten beiden Sportboxen konnte die Stadt über ein Förderprogramm des Deutschen Olympischen Sportbundes erhalten und wurden bereits im vergangenen Jahr aufgestellt. „Es ist toll, dass diese Sportmöglichkeit angenommen wird. Mit dem Ausbau des Angebots können wir Anreize für Menschen aller Altersgruppen schaffen, sich an der frischen Luft zu bewegen und aktiv zu werden“, so Sportdezernent Frank Fillbrunn. Die neuen Standorte sind im Enzauen- und im Klingelpark sowie an der Sonnenhofschule. Hintergrund der Anschaffung dieses Freizeitangebotes war ein Antrag aus den Reihen des Gemeinderats im Jahr 2021. Die Sportboxen stehen dabei im Einklang mit dem Sportentwicklungsplan der Stadt Pforzheim.
    ©Stadt Pforzheim; Florian Schmauder

  • Arlinger Tunnel freigegeben

    Arlinger Tunnel freigegeben

    Mit einem großen Festakt wurde am Montag, 13. Mai, der erste Bauabschnitt der Westtangente Pforzheim inklusive
    dem Großprojekt „Arlinger Tunnel“ freigegeben. Das schwarz-rot-goldene Band durchschnitten haben bei der Eröffnung neben dem Pforzheimer Oberbürgermeister Peter Boch unter anderem der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Michael Theurer sowie Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm. Einen wichtigen Part hatte auch Monika Boch, die Gattin des Pforzheimer Oberbürgermeisters. Sie fungierte während der Bauzeit als Tunnel-Patin und brachte allen am Bau Beteiligten Glück für das reibungslose Gelingen des Großprojekts.

    Damit sind die Bauarbeiten des knapp 1.348 Meter langen Tunnels offiziell abgeschlossen. Die Röhre schafft eine direkte Verbindung zwischen der angrenzenden A8 und der B294 Richtung Schwarzwald und soll künftig die Innenstadt entlasten. Oberbürgermeister Boch bezeichnete die Eröffnung des Tunnels in seiner Rede als „wahrlich historisch“ und bedankte sich bei Staatsminister Theurer für die beim Projekt eingesetzten Bundesmittel sowie beim Land Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe für die Planung und Durchführung der nun abgeschlossenen Großbaustelle. Bochs großer Dank galt darüber hinaus auch den ausführenden Baufirmen. Neben der Freude über die feierliche Eröffnung gab der Rathauschef außerdem einen Ausblick auf die zukünftigen Planungen für den zweiten Bauabschnitt, der dann unter dem Sonnenberg hindurch ins Nagoldtal führen soll. Zeitlich näher als die Umsetzung dieses Bauabschnitts liegt laut Boch aber der Sprung über die B294 ins Brötzinger Tal hinein: „Das wäre aus meiner Sicht ein höchst willkommener Anlass, um sich wieder in dieser Runde in Pforzheim zu treffen.“ Jetzt freue man sich aber erst einmal „über das, was wir haben, nämlich einen wunderbaren
    ersten Bauabschnitt, der eine lang ersehnte Entlastung für unsere Weststadt, Brötzingen und den Arlinger mit sich bringt.“

    Damit der technische Betrieb des Tunnels störungsfrei ablaufen kann, übernimmt das Grünflächen- und Tiefbauamt (GTA) der Stadt Pforzheim mit mehreren Kolleginnen und Kollegen die Rolle des sogenannten „Tunnelmanagers“. Diese Personen sind besonders fachkundig, was die Technik des Tunnels anbelangt. Zudem wurde auch eine Rufbereitschaft eingerichtet, sodass der Feuerwehr im Falle eines Einsatzes – aber auch bei technischen Störungen – eine Person als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
    Ein Tunnelmanager hat zudem die Aufgabe, über alle Störungen und Unfälle einen Bericht zu erstellen. Er beantragt die Tunnel-Inbetriebnahme und ist gemeinsam mit dem Sicherheitsbeauftragten für die Sicherheit der Tunnelnutzerinnen und -nutzer verantwortlich. Eine Photovoltaikanlage ist sowohl am Nord- als auch am Südeingang angebracht und sorgt für einen Großteil der Stromversorgung des Tunnels.

    Bild: ©Stadt Pforzheim; Christian Schweizer

  • Den Enzkreis erleben

    Den Enzkreis erleben

    Zwei Veranstaltungen hält der Veranstaltungskalender „Enzkreis erleben“ am Wochenende 14. bis 16. Juni bereit.

    Zu einer Panorama-Wandertour im Kirschengäu lädt das Bus & Bahn-Team am Freitag, 14. Juni, ein. Vom Treffpunkt um 9:20 Uhr in der Schalterhalle des Pforzheimer Hauptbahnhofs geht es mit dem Regionalbus Linie 716 nach Arnbach. Von dort verläuft die Wanderung über Gräfenhausen hoch zum Kesselberg mit Panoramablick in Richtung Nordschwarzwald. Weiter geht es über den Höhenzug, vorbei an Streuobstwiesen über Birkenfeld nach Dietlingen. Nach einem weiteren Auf- und Abstieg steht eine Schlusseinkehr an, bevor der Regionalbus 720 die Teilnehmenden gegen 17 Uhr wieder zurück nach Pforzheim bringt. Die Tour ist insgesamt rund 13 Kilometer lang. Einige kurze Auf- und Abstiege erfordern Kondition und Trittsicherheit. Passendes Schuhwerk wird daher vorausgesetzt, ein Rucksackvesper empfohlen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt und die Kosten belaufen sich auf 7 Euro pro Person. Ein eventuell vorhandenes D-Ticket ist bei der Anmeldung anzugeben. Diese nimmt Heike Wezel von der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung im Landratsamt ab sofort per E-Mail an heike.wezel@enzkreis.de oder telefonisch unter 07231 308-9728 gerne entgegen. Fragen zur Tour beantwortet Michael Bayer vom Bus & Bahn-Team per E-Mail an busundbahn-team@web.de .

    Wer nachempfinden möchte, wie einst die Mönche in Maulbronn lebten, kann sich am Sonntag, 16. Juni, der langjährigen Klosterführerin Anita Dworschak anschließen. Der Tag im UNESCO-Weltkulturerbe beginnt mit einer Führung in der Steinhauerstube in Schmie. Nach einem typischen Maulbronner Mittagessen erfahren die Teilnehmenden im Rahmen einer Führung durch die Klosteranlage, wie sich hier einst das klösterliche Leben abgespielt hat und wie die ehemaligen Klostergebäude heute genutzt werden. Das Programm kann nach Terminabsprache auch von Gruppen gebucht werden. Die Kosten betragen 44 Euro pro Person (Kinder auf Anfrage). Treffpunkt ist um 10:15 Uhr beim Parkplatz Tiefer See. Anmeldungen nimmt Anita Dworschak per E-Mail an AnitaDworschak@t-online.de, Telefon 07043 8864 oder online über www.klosterwelten.net ab sofort gerne entgegen.

  • Würdigung von Bertha Benz

    Würdigung von Bertha Benz

    Bild: ©Stadt Pforzheim; Christian Schweizer

    Bertha Benz ist die weltweit wohl bekannteste Tochter der Stadt Pforzheim. Berühmt wurde die damals 39-Jährige, als sie im Jahr 1888 die erste erfolgreiche Fernfahrt mit einem Automobil unternahm. Mit einem Patent-Motorwagen ihres Mannes, Carl Benz, legte sie damals eine 106 Kilometer lange Strecke von Mannheim nach Pforzheim zurück. Drei Tage später ging es für Benz mit dem Automobil dann wieder zurück in die Quadrate-
    Stadt. Mit dieser Fahrt trug die Pionierin entscheidend zur Geschichte der Mobilität bei und ebnete den Weg für das Zeitalter des Automobils. In der Goldstadt erinnert heute unter anderem eine von René Dantes konzipierte Bertha-Benz-Skulptur auf dem vorderen Waisenhausplatz an die berühmte Tochter der Stadt. Um das historische Wirken von Bertha Benz und ihre starke Rolle als Frau zu würdigen und auch im Herzen der Stadt Pforzheim zu verankern, hat die Verwaltung dem Gemeinderat in seiner Sitzung am 19. März empfohlen, den vorderen Waisenhausplatz in „Bertha-Benz-Platz“ umzubenennen. Zuvor wurde der Antrag im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung sowie im Planungs- und Umweltausschuss beraten. Vor diesem Antrag hatte die Verwaltung beim Stadtarchiv zudem eine Stellungnahme in Auftrag gegeben, um die Rolle von Bertha Benz in der Zeit des Nationalsozialismus zu untersuchen und zu bewerten. Als Ergebnis dieser Untersuchung ist unter anderem herauszustellen, dass Benz die Ideologie der Nationalsozialisten nicht aktiv vertreten hat, kein Parteimitglied war und sich – soweit bekannt – nie antisemitisch oder auf andere Weise menschenverachtend geäußert hat.

  • Mobilität in der Stadt

    Mobilität in der Stadt

    Bürgermeisterin Sibylle Schüssler stellt gemeinsam mit dem stellvertretenden Amtsleiter des Grünflächen- und Tiefbauamts, Harald Kuch (links) und Christoph Schulze, Sachgebietsleiter Mobilität und Verkehr beim Grünflächen- und Tiefbauamt, die neue Broschüre zum Integrierten Mobilitäts­entwicklungsplan vor. Bild: ©Stadt Pforzheim; Laura Schaier

    Wie sieht die Mobilität in Pforzheim heute aus und wie soll sie in der Zukunft aussehen? Gemeinsam mit Pforzheimerinnen und Pforzheimern hat die Stadt den Integrierten Mobilitätsentwicklungsplan (IMEP) entwickelt. Unter dem Slogan „Pforzheim Mobil – Gemeinsam Mobilität gestalten“ ist der IMEP der Handlungsleitfaden, wenn es um die Gestaltung einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Mobilitätsplanung geht. Der Grundsatz lautet hierbei: Wir wollen eine menschen- und umweltfreundliche Mobilität in Pforzheim und eine bessere Lebensqualität für alle schaffen. „Mit dem IMEP hat die Stadt den Rahmen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilitätsplanung definiert. Diesen gilt es nun, konsequent und mutig umzusetzen“, so Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler.

  • neue Ortsvorsteherin in Huchenfeld

    neue Ortsvorsteherin in Huchenfeld

    ©Stadt Pforzheim, Foto: Ljiljana Berakovic

    Der Gemeinderat hat Melanie Kirchgessner in seiner Sitzung am 19. Dezember zur hauptamtlichen Ortsvorsteherin für den Stadtteil Huchenfeld bestellt. Zuvor hatte der Ortschaftsrat eine einstimmige Empfehlung für die Einsetzung von Kirchgessner abgegeben. Sie folgt damit auf Julia Wieland, die seit Mitte September Bürgermeisterin von Remchingen ist. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Melanie Kirchgessner eine für diese Stelle äußerst qualifizierte und engagierte Nachfolgerin gefunden haben“, betont Oberbürgermeister Peter Boch. „Ich gratuliere ihr herzlich und freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit.“ Und auch die frisch ernannte Ortsvorsteherin sieht ihren kommenden Aufgaben im Pforzheimer Stadtteil mit Freude entgegen: „Ich freue mich darauf, meine Arbeitsleistung künftig in meiner Heimatstadt einzubringen und insbesondere auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat in Huchenfeld.“

  • Nagelkreuz an die Stadt übergeben

    Nagelkreuz an die Stadt übergeben

    ©Stadt Pforzheim; Ella Martin

    Roland Ganninger hat als Vertreter des Nagelkreuzzentrums Pforzheim das Nagelkreuz von Coventry an Oberbürgermeister Peter Boch überreicht. Bis Anfang April steht es in einer Vitrine im Eingangsbereich des Neuen Rathauses und kann besichtigt werden. „Das Pforzheimer Nagelkreuz trägt eine wichtige Botschaft der Versöhnung und des Friedens in unser Rathaus.“, so der Rathauschef in seiner Begrüßung.