Kategorie: Region

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  • Neue zweite Konrektorin  Ramona Baumgärtner

    Neue zweite Konrektorin Ramona Baumgärtner

    Ramona Baumgärtner (Mitte) ist die neue 2. Konrektorin an der Schule am Winterrain in Ispringen. Darüber freuen sich Rektorin Christine Kaiser-Coly (links) und Konrektorin Simone Ruf.
    Bild: ©Sabrina Bertsch


    Das SBBZ Schule am Winterrain in Ispringen freut sich, Ramona Baumgärtner als neue zweite Konrektorin im Schulleitungsteam begrüßen zu können. Aufgrund des starken Anstiegs der Zahl der Schülerinnen und Schüler in den vergangenen fünf Jahren auf aktuell über 170 konnte die Stelle an dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Trägerschaft des Enzkreises ausgeschrieben werden. Seit dem 1. März unterstützt Ramona
    Baumgärtner daher Rektorin Christine Kaiser-Coly und Konrektorin Simone Ruf in der Schulentwicklung, -organisation und im täglichen Schulleben.

    Die neue Rolle ermöglicht es der erfahrenen Sonderpädagogin, ihre Expertise noch gezielter in die Schulentwicklung einzubringen und das Schulleben zu bereichern. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit meinem Kollegium die Zukunft der Schule am Winterrain mitzugestalten“, so Ramona Baumgärtner, der die gesamte Schulgemeinschaft herzlich gratuliert und ihr viel Erfolg in ihrer neuen Rolle wünscht. (enz)

  • „Schokoladentag“ an pforzheimer Schulen

    „Schokoladentag“ an pforzheimer Schulen

    Dass Nachhaltigkeit und Bildung gut zusammenpassen, zeigt die Stadt Pforzheim: Das Amt für Umweltschutz bietet in Kooperation mit dem Weltladen Pforzheim den Informationstag „Schokoladentag“ für Schulen an. Umweltbürgermeister Tobias Volle zeigt sich begeistert von dieser Aktion: „Ich freue mich, dass wir als Fairtrade-Stadt auch dazu beitragen können, dass Schülerinnen und Schüler sich mehr mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen. Wenn es dabei noch um so etwas Leckeres wie Schokolade geht, funktioniert das Lernen sicher noch besser.“

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht dabei natürlich die Schokolade. An fünf interaktiven Stationen erfahren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6, wie Kakaobohnen angebaut, geerntet und verarbeitet werden, bevor sie als fertiges Produkt im Supermarktregal landen. Gleichzeitig erfahren sie, welchen Unterschied ein Fairer Handel macht und wie dieser zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen beiträgt.

    Ziel des „Schokoladentags“ ist es, die Schülerinnen und Schüler auf unterhaltsame und gleichzeitig informative Weise für die Themen fairer Handel und nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren. Der Tag soll Wissen vermitteln, vor allem aber die Schülerinnen und Schüler ermutigen, sich aktiv für einen fairen und nachhaltigen Konsum einzusetzen. Jede bewusste Kaufentscheidung macht einen Unterschied – für die Menschen in den Anbauländern und für die gemeinsame Zukunft. Die Kakaowirtschaft ist ein Beispiel dafür, wie eng Klimawandel, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Herausforderungen miteinander verknüpft sind. Bild: ©Stadt Pforzheim; Nadia Melkumova

  • Neue Wildtier- beauftragte  im Enzkreis

    Neue Wildtier- beauftragte im Enzkreis

    Hat ein Herz für den Forst und seine Tiere: Die neue Wildtier­beauftragte des Enzkreises Sofie Bloß, hier mit ihren beiden Vierbeinern Mia und Lou, die u. a. als Wildschwein-Kadaver­spürhund bei ihrer Arbeit durchaus hilfreich sind. Bild© Sofie Bloß


    Sofie Bloß sieht sich als Vermittlerin zwischen Mensch und Tier

    Sie ist studierte Forstingenieurin und hat ein großes Herz für Tiere – sowohl für Haus-, aber vor allem für Wildtiere. Damit bringt Sofie Bloß alles mit, was es für ihren neuen Job als Wildtierbeauftragte des Enzkreises braucht. Denn die 26-Jährige hat zum Jahresbeginn die Nachfolge des langjährigen Wildtierbeauftragten Bernhard Brenneis angetreten und freut sich auf ihre neue Aufgabe, in der sie sich selbst als Vermittlerin zwischen den Interessen der Tiere und der Menschen sieht. „Ich will durch Aufklärung zum Verständnis für die Belange unserer Wildtiere beitragen, um möglichst gute Lösungen für beide Seiten zu finden“, beschreibt Bloß ihre Motivation für die neue Aufgabe.

    „Draußen in der freien Natur und möglichst auch mit Tieren zu arbeiten war schon immer mein Berufswunsch“, erzählt die gebürtige Wiernsheimerin. „Schon als Kind war ich in der Freizeit meist in den Wiesen und Wäldern unterwegs und hatte immer Tiere – angefangen vom Kaninchen über Meerschwein und Katze bis hin zum Hund“, so Bloß. Inzwischen sind es drei Hündinnen, die sie auf Schritt und Tritt begleiten und auch bei der Arbeit hilfreich sind: Die siebenjährige Mia kann Wildschweinkadaver aufspüren und ist daher zur Seuchenprävention bestens geeignet. Lou ist 14 und hat schon erfolgreich an verschiedenen Hunde-Wettkämpfen teilgenommen. Die erst neun Monate alte Frieda wird gerade zur Rettungshündin ausgebildet.

    Sofie Bloß hat nach dem Abitur am Pforzheimer Hilda-Gymnasium an der Hochschule Weihenstephan in Oberbayern studiert. Während des Studiums war sie auch als studentische Hilfskraft bei der bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in der Wildforschung tätig. Dort sammelte Bloß erste Erfahrungen in der Wildforschung bei einem Projekt, das die Reduktion des Mähtodes bei Rehkitzen zum Ziel hatte. „Dabei wurden unter anderem die Möglichkeiten einer Aufspürung mit Drohnen oder der Einsatz akustischer Warnsensoren untersucht“, erklärt sie.

    Im April 2023 kam Bloß als Trainee im gehobenen Forstdienst zum Landratsamt Enzkreis, wo sie im Dezember ihr Abschlussprojekt absolvierte. „Dass ich nun gleich zur Wildtierbeauftragten ernannt wurde, ist eine großartige und einmalige Chance für mich“, freut sich Bloß. Denn der Enzkreis hat vor fünf Jahren zu den ersten Kreisen im Südwesten gehört, die mit Hilfe des Landes die Stelle eines hauptamtlichen Wildtierbeauftragten geschaffen haben. „Mein Vorgänger Bernhard Brenneis war mit Leib und Seele Wildtierbeauftragter und ich durfte ihn in den letzten Wochen, bevor er in den Ruhestand ging, bei seiner Arbeit noch begleiten, was mir den Einstieg sehr leicht gemacht hat“, betont Bloß.

    Die Aufgabenpalette einer Wildtierbeauftragten sei enorm, hat Bloß in dieser kurzen Zeit festgestellt. Doch sie freut sich auf die Herausforderungen in ihrem neuen Job: „Wenn ich helfen kann, um Konflikte beispielsweise bei Wildtieren wie Fuchs oder Waschbär, die Siedlungsbereichen zu nahe kommen oder gar dort eindringen, durch Beratung und den direkten Draht zur Bürgerschaft zu entschärfen, dann ist das eine bereichernde Aufgabe, die mir sicher viel Spaß bereiten wird“, ist sich die junge Forstexpertin sicher. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sofie Bloß eine engagierte Försterin als Fürsprecherin für die Wildtiere gewinnen konnten“, sagt ihr Chef, der Leiter des Enzkreis-Forstamtes Andreas Roth.

  • Berufsfeuerwehr Pforzheim

    Berufsfeuerwehr Pforzheim

    (von links): Sonja Störzbach, Lukas Hahnakam, Sven Gebhardt, Kommandant Sebastian Fischer, Guido Lobermann und Armin Reisert. Bild: ©Stadt Pforzheim; Emma Teuscher


    Neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt

    Am Donnerstag, 23. Januar, hat die Feuerwehr Pforzheim ihren vollelektrischen Kommandowagen sowie ein neues Kleineinsatzfahrzeug vorgestellt. „Ich freue mich, dass wir nun das erste vollelektrische Einsatzfahrzeug in den Bestand unserer Feuerwehr aufnehmen können“, betonte Erster Bürgermeister Dirk Büscher. Der neue Kommandowagen, der auf Basis eines Volvo XC40 Recharge Pure Electric für den übergeordneten Einsatzführungsdienst umgebaut wurde, verfügt über eine umfangreiche Ausstattung an Kommunikations- und Führungsmitteln sowie über ein Mehrgasmessgerät. „Neben dem Kommandowagen ist auch das neue Kleineinsatzfahrzeug ein wichtiger und bereits langersehnter Ersatz in unserem Fahrzeugbestand“, erklärte Feuerwehrkommandant Sebastian
    Fischer.

    Das neue E-Fahrzeug der Feuerwehr soll unter anderem einen positiven Effekt auf die CO2-Bilanz der Feuerwehr im Alltag haben. Da die Feuerwehr auch bei Katastrophenfällen wie einem Ausfall der öffentlichen Energieinfrastruktur handlungsfähig bleiben muss, konzentriert sich die Elektrifizierung aber zunächst auf Fahrzeuge, die nicht zwingend zur Erfüllung der Pflichtaufgaben notwendig sind. „Wir achten darauf, dass wir erst mal nur die Fahrzeuge auf Elektro umrüsten, deren Funktion kurzfristig durch andere vorhandene Fahrzeuge ersetzt werden kann“, erläutert die Abteilungsleiterin „Zentrale Dienste“ und Projektleiterin für diese Fahrzeugbeschaffung, Sonja Störzbach.

  • Neubau der Schlossberghöfe in Pforzheim

    Neubau der Schlossberghöfe in Pforzheim

    Architekt Jens Wittfoht, die städtische Projektleiterin Andrea Hermesmeier, Geschäftsführer Wim Ten Brinke, Oberbürgermeister Peter Boch, Baubürgermeister Tobias Volle und der Projektleiter Schlossberghöfe von Ten Brinke Ihab Mousa bei der offiziellen Schlüsselübergabe des ersten Gebäudes der Schlossberghöfe.
    Bild: ©Stadt Pforzheim; Emma Teuscher


    Ten Brinke stellt ersten Neubau der Schlossberghöfe in Pforzheim fertig

    Moderne Arbeitsplätze, frühkindliche Bildung und Kultur unter einem Dach

    Der erste Neubau im zukünftigen Stadtquartier Schlossberghöfe ist nach intensiver Bauzeit fertiggestellt. Im Rahmen einer symbolischen Übergabe hat das Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Ten Brinke den Schlüssel am heutigen Freitag, 31. Januar 2025, an die Stadt Pforzheim überreicht. Der Neubau bietet auf einer Nutzfläche von insgesamt circa 12.500 Quadratmetern moderne Büroarbeitsplätze für mehrere technische Ämter der Stadtverwaltung Pforzheim, eine Kindertagesstätte, einen Raum für kulturelle Veranstaltungen, Flächen für Einzelhandel und Gastronomie sowie eine Tiefgarage mit 80 Stellplätzen. Der Einzug der städtischen Verwaltungsmitarbeiterinnen und
    -mitarbeiter ist für das Frühjahr 2025 geplant. Bis dahin stehen noch abschließende Arbeiten im Innenausbau an. „Was hier in den letzten drei Jahren aus dem Boden gestampft wurde, ist wirklich beeindruckend. Und ich freue mich sehr, dass wir heute den Schlüssel für das erste Gebäude der Schlossberghöfe von Ten Brinke entgegennehmen können“, betonte Oberbürgermeister Peter Boch. Dieses Leuchtturmprojekt setze wichtige Impulse für die gesamte Innenstadt und werde das Herz Pforzheims weiter stärken.

    Konstruktive Zusammenarbeit sichert pünktliche Fertigstellung
    Wim ten Brinke, Geschäftsführer (COO) von Ten Brinke, dankte während der Übergabe allen Baubeteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit: „Es ist nicht alltäglich, dass ein Projekt dieser Größenordnung in einem so kon­struktiven Miteinander zwischen allen Beteiligten umgesetzt werden kann. Jede und jeder Einzelne hat das Beste gegeben, um gemeinsam auf die pünktliche Fertigstellung des Neubaus hinzuarbeiten. Mein besonderer Dank gilt daher nicht nur unseren eigenen Kolleginnen und Kollegen, sondern vor allem dem Architekten Professor Jens Wittfoht, Oberbürgermeister Peter Boch, der städtischen Projektleiterin Andrea Hermesmeier sowie allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung.“

    Die Schlossberghöfe sind ein Gemeinschaftsprojekt
    Die Schlossberghöfe (SBH) sind ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Pforzheim, des Projektentwicklungs- und Bauunternehmens Ten Brinke sowie Wittfoht Architekten aus Stuttgart. Auf dem 9.700 Quadratmeter großen Areal am Rathaus, zwischen Schlossberg und Enzufer, befinden sich Gebäude aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die zukünftig durch Neubauten ersetzt werden sollen. Die Fläche des nun fertiggestellten ersten Neubaus diente vorher als Parkplatz. Mit den Schlossberghöfen soll im Zentrum von Pforzheim ein modernes Stadtquartier mit einem vielfältigen Nutzungsmix aus kleinem und großem Einzelhandel, Gastronomie, Kitas, Wohnungen, Büros und schön gestalteten Freiräumen entstehen.

  • Heinrich del Core

    Heinrich del Core

    Freitag 17.01.2025 – 20:00 Uhr
    CCP – Großer Saal


    Juhuu, meine Frau wird Oma!

    Heinrich Del Core zieht immer wieder skurrile Alltagssituationen an und präsentiert uns diese dann mit seinem witzigen Charme. Jetzt wird Heinrich Opa. Vielmehr seine Frau wird Oma! Die neue Situation stellt alles auf den Kopf. Trotz aller Veränderungen in seinem Leben ist dieses Programm ein typischer Heinrich-Del-Core-Abend, denn er sagt selbst: „Meine Frau wird Oma, aber ich bleib’ der Alte.“

    Wenn Heinrich Del Core in seinen roten Schuhen seine Alltagsgeschichten erzählt, dann möchte man ausrufen: „Hör mir auf! Das ist doch nie und nimmer passiert, das hat er sich doch nur ausgedacht!“ Aber all diese Begebenheiten, über die wir so ungläubig und herzhaft lachen können, sind von ihm selbst erlebt. Heinrich Del Core ist ein Magnet, der skurrile Alltagssituationen anzieht und die er uns dann mit seinem unnachahmlich witzigen Charme präsentiert.

    Und jetzt ist es so weit: Heinrich wird Opa. Oder anders formuliert: seine Frau wird Oma!

    Die neue Situation stellt alles auf den Kopf. Von heute auf morgen ist Del Cores Welt eine andere. Er kauft einen Kinderwagen, der so viel kostet wie früher ein Mofa und heute ein Thermomix. Er lädt für seine Frau Baby-Apps herunter und backt für familieninterne Kaffeekränzchen Mutterkuchen. Dann wird auch noch geheiratet, umweltbewusst und vegan. Aber so richtige Freude will nicht aufkommen, wenn man das Brautpaar mit ungeschältem Vollkornreis bewerfen soll.

    Aber bei Großeltern lösen sich viele Probleme in Luft auf. Beispiel Schlafzimmer: wie oft wurde erholsamer Schlaf verhindert durch die kalten Füße der Frau, den immerwährenden Kampf um die Bettdecke oder weil der Mann in Lautstärke und Luftdruck einem Laubbläser Konkurrenz macht. Wenn das Enkelkind am Wochenende zu Besuch kommt, muss Heinrich eben ausziehen.

    Da leidet natürlich das Selbstbewusstsein. Und hört sich „Opa“ nicht auch total alt an? Eigentlich fühlt er sich noch jünger – außer morgens beim Aufstehen. Da machen die Gelenke manchmal Geräusche. Aber die Frau baut ihn immer wieder auf: „Heinrich, Du bist echt knackig“. Überhaupt scheint sie mit der neuen Situation viel besser zurechtzukommen. Sie sagt: „Oma sein ist wie Mama – nur in schön“. Sie hat sich um das Älterwerden nie Gedanken gemacht. Sie hat mal den Kindern einen Zettel hingelegt: „Sind auf dem Friedhof“ Und Heinrich hat dann drunter geschrieben: “Kommen aber wieder“.

    Doch trotz aller Veränderungen in seinem Leben ist dieses Programm ein typischer Heinrich-Del-Core-Abend, denn er sagt selbst: „Meine Frau wird Oma, aber ich bleib’ der Alte.“

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.kulturhaus-osterfeld.de.

  • Tag gegen Gewalt an Frauen

    Tag gegen Gewalt an Frauen

    (v.r.): Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pforzheim Nur Bakkar, Die Gleichstellungsbeauftragte Kinga Golomb mit dem „Aktionsbündnis 25. November“
    Bild: © Anna Merdian


    „Aktionsbündnis 25. November“ stellt Flyer vor

    Die Akteurinnen des „Aktionsbündnis 25. November“ sind sich einig: Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem, bei dem alle aufgefordert sind, hinzuschauen und aktiv zu werden. Deswegen haben sie auch in diesem Jahr wieder ein Aktionsprogramm initiiert, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzten.

    Im Rahmen des Pressetermins wurden das gemeinsame Programm sowie der eigens gestaltete Flyer des Aktionsbündnisses vorgestellt, der über die zahlreichen geplanten Veranstaltungen in Pforzheim und dem Enzkreis informiert. Zu den Programmpunkten gehören ein Schuhmahnmal und eine Tanzperformance des Zonta Clubs am 25.11. auf dem Platz vor dem Theater Pforzheim, die an die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt erinnern. Ebenso fand am 25.11. eine Mitmachaktion in der PZ-Hütte auf dem Pforzheimer Weihnachtsmarkt sowie eine Filmvorführung im Kommunalen Kino mit anschließender Diskussionsrunde statt.

  • Portusmedaille für Hans Mann

    Portusmedaille für Hans Mann

    Bild: ©Stadt Pforzheim; Ella Martin


    OB Boch würdigt Engagement

    Am Montag, 25. November, wurde Hans Mann im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Neuen Rathaus mit der Portusmedaille der Stadt Pforzheim ausgezeichnet. Oberbürgermeister Peter Boch würdigte in seiner Laudatio das herausragende Engagement von Hans Mann, das sich über Jahrzehnte hinweg durch ehrenamtliche Arbeit, kulturelle Beiträge und eine unvergleichliche Hingabe zur Förderung des Gemeinschaftslebens in Pforzheim auszeichnet. Vor der Überreichung der Medaille bedankte sich der Rathauschef für Hans Manns Einsatz: „Damit wollen wir unsere Dankbarkeit und unseren Respekt für Ihre Verdienste um unsere Stadt zum Ausdruck bringen. Sie haben Pforzheim mit Ihrem großen Herzen und Ihrem bemerkenswerten Engagement bereichert.“

    Hans Mann, geboren am 7. Juli 1940 im Pforzheimer Stadtteil Büchenbronn, begann bereits in jungen Jahren sein ehrenamtliches Engagement. Von der evangelischen Jugendarbeit in den 1950er Jahren bis hin zur Gründung der „Initiative Stolpersteine Pforzheim“ im Jahr 2006, ist sein Leben ein Zeugnis des Dienstes für die Gemeinschaft. Besonders hervorzuheben ist seine Arbeit mit den Stolpersteinen, einem Projekt, das die Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes wachhält. Seit 2008 wurden in Pforzheim 397 dieser kleinen Denkmäler verlegt – vor allem dank der akribischen Recherche und Organisation von Hans Mann.

  • Drei Trinkbrunnen für Pforzheim

    Drei Trinkbrunnen für Pforzheim

    Bild: ©Stadt Pforzheim; Laura Schaier


    Stadtgarten.Stadtkirche.Steubenstraße

    Am 16.10. konnte Bürgermeister Tobias Volle offiziell drei neue Trinkbrunnen in Pforzheim in Empfang nehmen, die von der Eutingerin Bernhilde Starck gespendet wurden. Dafür traf sich der Bau- und Umweltdezernent mit der Eutingerin, die dafür 55.000 Euro spendete, am neu errichteten Trinkbrunnen im Stadtgarten zur Übergabe. „Es ist mir eine große Freude, quasi gleich drei weitere Trinkbrunnen für Pforzheim in Empfang zu nehmen. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bei Bernhilde Starck bedanken, dank der wir nun an weiteren drei Standorten in der Stadt kostenloses Trinkwasser für unsere Bürgerinnen und Bürger anbieten können“, freut sich Bürgermeister Tobias Volle.
    Bereits im Herbst 2023 kam Bernhilde Starck auf die Stadt zu, mit dem Anliegen ein konkretes Projekt zu fördern.
    Mit ihrer Spende für die drei Trinkbrunnen unterstützt sie die Stadt Pforzheim nicht nur bei der Umsetzung ihrer Ziele im Zusammenhang aus ihrem Klimafolgenanpassungskonzept bei Hitze, sondern trägt außerdem zur Erfüllung der Richtlinie des Bundes bei, weitere Trinkbrunnen in deutschen Städten und Gemeinden zu installieren. Das Grünflächen- und Tiefbauamt plant künftig jährlich bis zu fünf Trinkbrunnen zu installieren, wofür ab 2024 jährlich bis zu 125.000 Euro im städtischen Haushalt bereitgestellt werden sollen.

  • Richtiges Verhalten beim Rettungseinsatz

    Richtiges Verhalten beim Rettungseinsatz

    (v.l.): Dennis Kussberg, Abteilungsleiter Gemeinde­vollzugsdienst im Amt für öffentliche Ordnung, Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer und Erster Bürgermeister Dirk Büscher stellen den neuen Flyer vor.Bild ©Feuerwehr Pforzheim


    Neuer Flyer zum Thema Rettungsgasse

    Bei einem Einsatz, in dem es um Menschenleben geht, zählt jede Sekunde und die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst möchten so schnell wie möglich Hilfe leisten. Deshalb appellieren die Feuerwehr und das Amt für öffentliche Ordnung an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer: Nähert sich ein Fahrzeug mit Martinshorn und Blaulicht, müssen alle Verkehrsteilnehmer freie Bahn schaffen. „Wie das auf Straßen mit zwei, drei und mehr Fahrstreifen am besten geht und wie ich mich als Fahrzeugführerin oder Fahrzeugführer richtig verhalte, darüber informiert der neue Flyer der Feuerwehr, der mit Beteiligung des Amts für öffentliche Ordnung gestaltet wurde“, erklärt Dennis ­Kussberg, Abteilungsleiter Gemeindevollzugsdienst. Ebenso werde im Flyer darüber informiert, dass an ausgewiesenen Feuerwehrzufahrten oder Feuerwehraufstellflächen nicht geparkt oder gehalten werden darf. Zudem müsse eine Durchfahrtsbreite von mindestens drei Meter gewährleistet werden, damit die Rettungskräfte mit ihren Fahrzeugen schnell und sicher an den Einsatzort kommen.