Kategorie: Region

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  • STADTRADELN  in Pforzheim

    STADTRADELN
    in Pforzheim

    Foto: © Stadt Pforzheim, Ljiljana Berakovic

    Vom 16. Mai bis 5. Juni haben Pforzheimerinnen und Pforzheimer wieder kräftig in die Pedale getreten: 1.113 Personen sind im Rahmen der diesjährigen Stadtradeln-Aktion drei Wochen lang für Pforzheim aufs Fahrrad gestiegen. Damit war die Beteiligung so hoch wie noch nie. Am Freitag, 18. Juli, prämierte Umweltbürgermeister Tobias Volle die Gewinnerinnen und Gewinner des Stadtradeln-Wettbewerbs auf der schwimmenden Bühne der Veranstaltungsreihe Enz live.

    Auch in diesem Jahr lag der Fokus des Stadtradelns auf der Anzahl der Fahrradfahrten. So waren insbesondere die Alltagsfahrten zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen relevant für die Aktion.

    Die Preisverleihung
    In diesem Jahr gab es eine Rekordbeteiligung: Mit insgesamt 18.057 Radfahrten sind im Vergleich zum Vorjahr rund 1.500 Fahrten mehr zusammengekommen. Gemeinsam haben die Teilnehmenden im Aktionszeitraum 225.191 Kilometer zurückgelegt und konnten dadurch rund 37 Tonnen CO2 gegenüber Fahrten mit dem Auto einsparen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir die Beteiligung des letzten Jahres nochmals übertreffen konnten. Das zeigt uns, dass das Fahrrad als alltagstaugliches Verkehrsmittel schon in Pforzheim angekommen ist. Doch hier wollen wir nicht halt machen!“, so Umweltbürgermeister Tobias Volle. „Sie sind herzlich eingeladen, Pforzheim aus einem anderen Blickwinkel zu erleben und die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden!“.

  • LANDESEHRENAMTSKARTE Baden-Württemberg

    LANDESEHRENAMTSKARTE
    Baden-Württemberg

    Beauftragte für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt Susanne Wacker und Oberbürgermeister Peter Boch Foto: © Stadt Pforzheim, Ella Martin

    Die Stadt Pforzheim würdigt das Engagement ihrer ehrenamtlich Tätigen künftig mit der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg und ergänzt damit die Anerkennungskultur in Pforzheim. Oberbürgermeister Peter Boch unterzeichnete hierzu im Beisein von Susanne Wacker, Beauftragte für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt, die Kooperationsvereinbarung mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration.

    „Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Gesellschaft – auch und gerade in Pforzheim. Mit der Ehrenamtskarte sagen wir: Danke! Sie ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber den Menschen, die ihre Zeit, Kraft und Leidenschaft für das Gemeinwohl einsetzen“, so Oberbürgermeister Boch.

    Nach einer erfolgreichen Pilotphase in vier Kommunen wird das Projekt nun auf weitere Städte und Landkreise ausgeweitet – darunter auch Pforzheim. Die Karte ermöglicht Engagierten voraussichtlich ab Winter Ermäßigungen für kulturelle, sportliche und bildungsbezogene Angebote in der Stadt und landesweit. Anspruchsberechtigt sind Personen, die mindestens 200 Stunden im Jahr in einem anerkannten Ehrenamt tätig sind. Dafür reicht eine pauschale Bescheinigung des Vereins oder der Institution, für die die ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Die Karte wird auf Antrag von der Stadtverwaltung ausgestellt.

    „Viele Pforzheimerinnen und Pforzheimer engagieren sich in ihrer Freizeit mit großem Einsatz für ihre Mitmenschen – sei es in Vereinen, sozialen Einrichtungen, der Flüchtlingshilfe oder in Umweltprojekten. Die Einführung der Ehrenamtskarte ist für uns ein logischer und wichtiger Schritt, um dieses Engagement sichtbarer zu machen und zu würdigen“, erklärt Susanne Wacker. Damit dies zügig gelingen kann, ist die Stelle, die die Koordination der Landesehrenamtskarte übernehmen wird, bereits ausgeschrieben.

    In den kommenden Wochen wird gemeinsam mit dem Land ein Zeitplan für die Einführung erarbeitet. Gleichzeitig sollen lokale Akzeptanzstellen gewonnen werden – beispielsweise Kulturinstitutionen, Sporteinrichtungen oder Bildungsträger, die sich an dem Angebot beteiligen möchten. Die Ehrenamtskarte wird vom Land Baden-Württemberg gefördert, das die entstehenden Personalkosten mit bis zu 45.600 Euro jährlich unterstützt.

    Weitere Informationen zur Antragstellung und zum Starttermin der Karte in Pforzheim werden noch bekannt gegeben.

  • FEUERWEHREN IM ENZKREIS:Land fördert Beschaffungen

    FEUERWEHREN IM ENZKREIS:
    Land fördert Beschaffungen

    Kreisbrandmeister Carsten Sorg (links) und Bevölkerungsschutz-Sachbearbeiter Thomas Seemann freuen sich über die zahlreichen Zuwendungsbescheide, die an die Kommunen im Enzkreis verschickt werden konnten. Foto: Enzkreis, Christian Thümmel

    Dem Enzkreis sind dieser Tage erfreuliche Nachrichten vom Land Baden-Württemberg ins Haus geflattert: Demnach erhält der Landkreis in diesem Jahr rund 760.000 Euro für die Beschaffungen der hiesigen Feuerwehren. Hinzu kommen noch rund 250.000 Euro als Pauschalförderung für Angehörige der Einsatzabteilungen und der Abteilungen der Jugendfeuerwehr. Insgesamt werden laut Ministerium die Feuerwehren im Land mit einer Rekordsumme von mehr als 84 Millionen Euro unterstützt.

    „Wir freuen uns sehr, dass auch in unserem Landkreis beachtliche Summen in die Sicherheit investiert werden. Dank der Fördermittel kann die Ausstattung der Feuerwehren weiter auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden“, so die Erste Landesbeamtin des Enzkreises, Dr. Hilde Neidhardt, in deren Dezernat auch der Bevölkerungsschutz angesiedelt ist.

  • UMWELTWANDERUNG am Hohberg

    UMWELTWANDERUNG
    am Hohberg

    Bild: © Stadt Pforzheim; Veronika Bellen

    Rund 35 Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Gemeinderats sowie Naturschutzbeauftragte folgten der Einladung von Umweltbürgermeister Tobias Volle zur diesjährigen Umweltwanderung am Hohberg. „Ich freue mich bereits jetzt auf die nächste gemeinsame Wanderung, denn sie zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, sich mit der heimischen Natur auseinanderzusetzen und wie lebendig Umweltbildung sein kann“, zieht Volle nach seiner ersten Umweltwanderung Bilanz.

    Bei trockenem und angenehm mildem Wetter begab sich die Wandergruppe gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz auf einen rund drei Kilometer langen informativen Rundgang durch den naturnah bewirtschafteten Wald am Hohberg. Der Fokus lag dabei auf den vielfältigen Naturschutzmaßnahmen entlang der Deponie Hohberg, die dort bereits im Rahmen der umweltrelevanten Aspekte des
    Deponiebetriebs umgesetzt wurden. Dabei wurde außerdem die Bedeutung einer langfristigen Nachsorge der Maßnahmen betont, um mögliche Umweltauswirkungen dauerhaft zu minimieren. „Es ist etwas ganz anderes, Naturschutzmaßnahmen direkt vor Ort zu erleben, als immer nur auf dem Papier zu lesen“, betont Bürgermeister Volle.

    Ein weiterer Themenschwerpunkt lag auf der Geologie der Region, da der Hohberg im Übergangsbereich von Muschelkalk und Buntsandstein liegt. Ein besonderes Merkmal sind die typischen Dolinen, die durch Lösungsvorgänge im Kalkgestein entstehen. Sie prägen nicht nur das Landschaftsbild, sondern bieten auch wertvolle Sonderstandorte für seltene Tier- und Pflanzenarten.