Kategorie: Lifestyle

Interessantes zu den Themen Lifestyle, Buntes und Vermischtes: Die Enzkreis Rundschau bietet täglich Infos, die Ihren Alltag bereichern. Werfen Sie jetzt einen Blick auf unsere aktuellen Beiträge!

  • REBECCA MIRim Enzkreis Rundschau Promi-Gespräch

    REBECCA MIR
    im Enzkreis Rundschau Promi-Gespräch

    Rebecca Mir – Glamouröse Verstärkung für Deutschlands erfolgreichstes Starmagazin. Seit 12. Januar gibt Rebecca Mir ihr Moderationsdebüt bei „Exclusiv“ und ergänzt fortan das Team rund um Hauptmoderatorin Frauke Ludowig. Die gebürtige Aachenerin stand 13 Jahre lang für das ProSieben-Magazin „taff“ vor der Kamera. Ihren medialen Durchbruch feierte Rebecca Mir 2011 als Zweitplatzierte bei „Germany’s Next Topmodel“. Es folgten zahlreiche Auftritte auf internationalen Fashion Weeks sowie vielfältige TV-Engagements. Im Interview spricht Rebecca Mir über ihren Start bei „Exclusiv“, ihren Weg zum neuen Job, ihre Leidenschaft für die Glamour-Welt sowie darüber, was sie persönlich in das Format einbringen möchte.


    Wie ist das Gefühl, die Kultsendung „Exclusiv“ moderieren zu dürfen?

    Ich kann das noch gar nicht richtig beschreiben. Es ist eine absolute Kultsendung mit Frauke als Moderatorin. Als die Sendung gestartet ist, war ich zwei oder drei Jahre alt und jetzt darf ich selbst Teil davon sein.

    Würdest du sagen, es ist etwas Besonderes für dich?
    Ja, total. Auch die Außenwirkung ist enorm. Als veröffentlicht wurde, dass ich bei „Exclusiv“ moderiere, wurde ich sogar an der Supermarktkasse darauf angesprochen. Das zeigt, wie groß das Format ist. Für mich ist das wirklich eine große Nummer.

    Wie kam es zu der Moderation?
    Das hat sich einfach so ergeben. Es war gar nicht geplant, sondern eins kam zum anderen. Als die Anfrage kam, habe ich schnell gemerkt, dass das ein sehr gutes Match ist. Ich liebe das Glamouröse, ich finde die Sendung toll und ich mag Frauke sehr gern – und jetzt bin ich hier.

    Ist mit der Moderation von „Exclusiv“ ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen?
    Ich habe vorher nie konkret davon geträumt, „Exclusiv“ zu moderieren, weil ich gar nicht daran gedacht habe. Die Sendung ist für mich so eng mit Frauke verbunden. Als ich dann gefragt wurde, war das eine große Ehre und im Nachhinein kann ich sagen: Damit ist definitiv ein Traum in Erfüllung gegangen.

    Die Glamour-Welt war schon immer deine Leidenschaft, oder?
    Ja, absolut. Ich habe ja mit der Modebranche angefangen – mit „Germany’s Next Topmodel“, Fashion Shows und Mode. Und da gehört Glamour einfach dazu: Promis, Trends, Klatsch. Es passiert jeden Tag etwas Neues, das fand ich schon immer extrem spannend.

    Wie hast du diese Leidenschaft bisher ausgelebt?
    Früher habe ich alles über Magazine und Fernsehen verfolgt. Heute ist das natürlich etwas anders, vor allem seit ich Mama bin. Man hat weniger Zeit, aber über Social Media bekommt man viel mit. Und jetzt natürlich auch ganz aktuell jeden Tag bei „Exclusiv“.

    Wie wirst du Job und Kind vereinen?
    Das ist schon eine Herausforderung, aber vor allem eine Frage der Organisation. Ich liebe meinen Job und möchte weiter arbeiten. Meinen Sohn nehme ich auch öfter mit, wenn ich mehrere Tage unterwegs bin. Er ist vier Jahre alt, reist viel mit und findet das alles sehr spannend, auch backstage.

    Hast du einen Lieblings-Promi?
    Ich habe nicht den einen Lieblings-Promi. Es gibt viele tolle Schauspieler, etwa Meryl Streep oder Leonardo DiCaprio. Seine Filme liebe ich sehr und ich finde es spannend, dass er auch ohne viele Interviews in den Medien so präsent ist.

    Und genau diese Promis wirst du nun auch interviewen dürfen.
    Ja, genau das macht den Job so interessant. Man liest nicht nur über sie, sondern trifft sie persönlich, stellt Fragen und lernt sie hautnah kennen. Mich interessiert, wer vielleicht Starallüren hat und wer ganz anders ist, als man denkt.

    Die Zuschauer dürfen sich aber auch weiterhin auf Frauke Ludowig freuen, richtig?
    Natürlich. Frauke ist „Exclusiv“. Sie ist weiterhin da, führt Interviews und moderiert. Ich ergänze das Team, wir teilen uns die Moderationen, und das funktioniert sehr gut.

    Was bringst du persönlich in die Sendung ein?
    Ich liebe Glamour, Fashion und Mode – und das passt perfekt zu „Exclusiv“. Ich komme aus dieser Welt und freue mich darauf, genau diesen Teil von mir in die Sendung einzubringen. 

  • MAREILE HÖPPNERim Enzkreis Rundschau Promi-Gespräch

    MAREILE HÖPPNER
    im Enzkreis Rundschau Promi-Gespräch

    Mareile Höppner begann ihre journalistische Laufbahn beim Radio, später wechselte sie als Reporterin zu RTL Nord in Kiel. Nach zwei Jahren als Wettermoderatorin übernahm sie 2002 bei „Guten Abend RTL“ die Hauptmoderation. Von 2009 bis 2012 war Mareile Höppner Gastgeberin der MDR-Talkshow „Riverboat“. Ab 2008 moderierte sie beim MDR das im Ersten ausgestrahlte Boulevardmagazin „Brisant“. Außerdem zählte sie zu den weiblichen Unterhaltungsshow-Moderatorinnen der ARD und führte durch Primetime- und Nachmittagsformate wie „Tribute to Bambi“ und die „José Carreras Gala“ sowie „Stadt, Land, Haus“ und „Dingsda“. 2022 war Mareile Höppner zudem wieder als Moderationsvertretung bei der Talksendung „Riverboat“ im Einsatz. Ende 2022 wechselte Mareile Höppner exklusiv von der ARD zu RTL Deutschland und kehrte damit zu ihren Ursprüngen zurück. Seit Januar 2023 moderiert sie das erfolgreiche Primetime-Magazin EXTRA. In ihrer privaten Zeit engagiert sich Mareile Höppner sehr für diverse Kinder-Charity-Projekte und für die Organisation Orange Ocean, die sich gegen Plastik in den Meeren einsetzt. Im exklusiven Interview für die Enzkreis Rundschau erfahren wir mehr über die charmante Moderatorin.


    Frau Höppner, Sie sind seit vielen Jahren im deutschen Fernsehen präsent. Wenn Sie zurückblicken – was hat Sie damals angetrieben, Moderatorin zu werden?

    „Es gab keinen Masterplan. Ganz im Gegenteil. Ich bin in diesen Job eher reingestolpert. Auf meinem Weg Deutsch- und Religionslehrerin zu werden, bin ich einfach falsch abgebogen (lacht). Im Ernst, es war Glück. Ich hatte einen Studenten-Job beim Radio, um mir die Uni zu finanzieren. Und irgendwann bin ich umgesattelt.
    Udo Jürgens war daran nicht ganz unschuldig. Ich hatte mit ihm fürs Radio ein großes Interview. Er hat mir so viel Zeit eingeräumt, dass daraus meine erste Radiosendung wurde. Ich habe ihm Jahre später bei der Bambi-Verleihung gesagt, dass er der Grund gewesen ist, dass ich in diesen Job gestartet bin. Natürlich hatte er sich nicht erinnert, ich aber schon.“

    Sie haben im Laufe Ihrer Karriere viele Formate geprägt. Gibt es eine Sendung oder Phase, die für Sie persönlich ein besonderer Wendepunkt war?
    „Den intensivsten Blick auf Menschen habe ich wohl durch meine Talkshow-Zeit bekommen. Selbst Profis in ihrem Gebiet sind oft sehr verwundbar, wenn es um sie selbst geht. Ich fand das immer sehr spannend. Und ich hatte unvergessliche Begegnungen. Die Live-Sendung begann und der erste Gast lag noch im Auto und hat geschlafen. So was gab es auch.“

    Sie sind von der ARD zu RTL gewechselt. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen und wie haben Sie diesen Übergang erlebt?
    „Ich glaube, das Besondere in diesem Beruf ist, dass man viel erleben kann. Ich war sehr lange bei der ARD und hab es sehr gemocht. Meine Brisant-Redaktion war wie ein Zuhause
    für mich. Aber irgendwann war es Zeit, mal etwas Neues auszuprobieren. Die guten Freunde bleiben. Das habe ich gelernt.“

    Sie moderieren bei RTL das Magazin EXTRA. Was unterscheidet dieses Format für Sie von Ihren früheren Sendungen?
    „Wir haben mehr Zeit für unsere Filme. Wir können Themen sehr bewusst setzen. Auch in Bereichen, die selten viel Raum in der Öffentlichkeit finden. Dafür bin ich der Redaktion sehr dankbar. Ich mache auch selbst Filme, gestalte die Sendung mit. Das bedeutet mir viel.“

    Welche Themen liegen Ihnen in diesem Magazin besonders am Herzen?
    „Ich schätze es, dass wir in EXTRA auch Themen angehen, die nicht nur bequem sind. Wir sprechen über Altersarmut und Pflege genauso wie über den Rechtsruck unter jungen Menschen. Ich schätze es, dass wir verschiedene Seiten aufzeigen. Das macht guten Journalismus aus. Und ich denke, dass wir in diesen Zeiten mehr vermitteln müssen als zu spalten.“

    Die Medienlandschaft verändert sich rasant. Junge Menschen konsumieren Nachrichten vor allem online. Wie kann sich Fernsehen behaupten und welchen Stellenwert hat Qualität im Zeitalter der schnellen Informationen?
    „Die Zeit ist herausfordernd. Für das Fernsehen und den gesamten Journalismus hat sich viel verändert. Ich neige nicht zu Angst und Panik. Das ist ein schlechter Berater. Aber manchmal sorgt es mich, wie ungefiltert heute Nachrichten konsumiert werden. Das sind Gefahren, aber sicherlich auch neue Chancen für gut gemachten Journalismus. Aber das Wichtigste wird sein, auch über neue Wege eine breite Gruppe zu erreichen. Und wir sind aufgefordert, Quellen sorgfältig zu prüfen und alle Seiten zu hören.“

    Gibt es Geschichten oder Interviews, die Ihnen aus Ihrer bisherigen Laufbahn bis heute besonders nahegehen?
    „Die gibt es immer wieder – und ich bin sehr froh, dass diese Momente nicht weniger werden! Ich habe gerade einen Film über vermisste Kinder gemacht. Mit den Eltern darüber zu sprechen, hat viel mit Vertrauen und Behutsamkeit zu tun. Und es bedeutet mir viel, auch solche Geschichten erzählen zu dürfen.“

    Wie erleben Sie die Balance zwischen journalistischer Ernsthaftigkeit und der Unterhaltung, die das Publikum von Ihnen erwartet?
    „Die hat für mich immer dazu gehört, die Balance zwischen den Dingen. Der Clown, der einen Blumen-Trick vorführt, muss diesen genauso gut vorbereiten und umsetzen, wie der große Redner die Rede. Ich finde es dabei wichtig, dass man das, was man tut, mit Glaubwürdigkeit umsetzt. Und das kann ein leichtes Thema genauso sein, wie ein ernstes. Ich habe schon auf Bühnen getanzt und gesungen, den Fürsten von Monaco und die Queen begleitet und den Bundespräsidenten oder einen Schauspieler interviewt. Beides sollte man mit Herz und Anstand tun. Dann gelingt auch die Balance. Diese Frage stellen wir uns ohnehin nur in Deutschland. In anderen Ländern ist man da weniger streng.“

    Gesunde Ernährung, Fitness und Sport spielen für viele Menschen eine immer größere Rolle. Ist das auch für Sie persönlich ein wichtiges Thema und wie bauen Sie das in Ihren Alltag ein?
    „Ich liebe Essen, kochen, genießen. Das macht mich aus und schließt einen zu strengen Sportgeist manchmal aus. Aber Sport und gesunde Ernährung gehören für mich dennoch dazu. Ich mache immer schon Sport. Ich hatte früh einen Unfall und der hat mich immer zum Sport gezwungen. Der schöne Nebeneffekt, ich konnte immer viel essen.“

    Wie verbringen Sie Weihnachten – ist es für Sie eher ein besinnliches Fest im kleinen Kreis oder eine große Feier mit Familie und Freunden?
    „Meine Familie ist nicht besonders klein. Deshalb sind wir immer unsere eigene Party. Und es gibt auch ein bisschen Familien-Hopping. Aber ich freue mich auch auf die Pause. Ich bin das ganze Jahr unterwegs. Ich genieße es, dass es einmal im Jahr anders ist.“

    Haben Sie feste Rituale oder Vorsätze für Silvester und den Start ins neue Jahr?
    „Ich hatte mal sehr feste Rituale und habe die meisten gesprengt. Ich habe lange Zeit Dinge jedes Jahr gleich gemacht. Heute ist das anders. Und ich finde es sehr erfrischend. Nur für die Kinder machen wir vieles sehr traditionell. Die mögen das schon sehr. Silvester wird bei uns immer mit Freunden gekocht. Wir gehen nie irgendwo hin. Ich liebe es, wenn alle da sind und alles herrlich chaotisch aussieht und nach Essen riecht.“

    Wenn Sie auf Ihre Karriere schauen: Welche Ziele haben Sie noch und wo sehen Sie sich in den nächsten Jahren?
    „Ich bin keine Frau für den Stillstand. Ich mag es, dass sich Dinge in diesem Beruf immer wieder verändern. Deshalb passt dieser Beruf wohl auch gut zu mir. Also, fragen Sie mich in zwei Jahren. Dann sehen wir, wo wir uns treffen.“

    Und zum Schluss – was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft?
    „Kann ich den Wunsch verteilen? Ich wünsche mir Gesundheit für die Familie. Ich habe sehr schmerzlich erlebt, wenn es anders ist. Und seitdem steht vor allem das auf meiner Wunschliste ganz oben. Danach vielleicht ein Urlaub in der Sonne (lacht). … Nein, im Ernst. Ich bin sehr dankbar, für das was ich habe und hoffe einfach, es darf noch lange so sein.“

    Das Interview führte Verleger Benny Clausing
    exklusiv für die Enzkreis Rundschau

     

  • LENA GERCKEim Enzkreis Rundschau Promi-Gespräch

    LENA GERCKE
    im Enzkreis Rundschau Promi-Gespräch

    Lena Gercke ist eine erfolgreiche Unternehmerin und Model – und zählt heute zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum. Als Gesicht internationaler Marken wie L’Oréal Paris, Adidas und BMW überzeugt sie mit Authentizität, starker Ausstrahlung und einer ausgeprägten medialen Präsenz.
    2017 gründete sie ihr eigenes Fashion-Label LeGer by Lena Gercke, das sich rasch als feste Größe im deutschsprachigen Modemarkt etablierte. Seit 2021 wird LeGer als eigenständiges Unternehmen mit Sitz in Berlin geführt.
    Lena hat die Marke kontinuierlich weiterentwickelt und erfolgreich in neue Segmente ausgeweitet: 2020 lancierte sie mit LeGer Home eine Interior-Linie in Zusammenarbeit mit Otto, die modernes Design mit wohnlicher Ästhetik verbindet. Seit 2024 ist LeGer auch im Beauty-Sektor vertreten – mit den Duftlinien LeGer Signature und LeGer Wildflower, entstanden in Partnerschaft mit dem internationalen Beauty-Unternehmen Coty. Der Einstieg in den Duftmarkt markiert zugleich den Startschuss für den breiteren internationalen Ausbau der Marke: Die Parfums werden weltweit in vielen Ländern vertrieben und weitere Produktkategorien mit internationaler Ausrichtung sind bereits in Planung.
    Mit unternehmerischem Weitblick, starker Markenidentität und dem Mut, neue Wege zu gehen, hat Lena Gercke eine moderne Lifestyle-Brand geschaffen, die Frauen in ihrer Vielfalt anspricht und inspiriert. Trotz ihres geschäftlichen Erfolgs bleibt sie bodenständig und glaubwürdig – Eigenschaften, die sie zu einer authentischen Unternehmerpersönlichkeit und starken Identifikationsfigur machen. In der aktuellen Staffel „Die Höhle der Löwen“ ist sie als Gast-Löwin die Folge ist bei RTL+ abrufbar.

    Was war Ihr erster Gedanke, als die Anfrage für „Die Höhle der Löwen“ kam?
    Mein erster Gedanke war: spannend! Wow, wie cool, dass ich überhaupt dafür angefragt wurde. Schließlich sitzen in dieser Sendung ja wirklich die Top-Unternehmer Deutschlands. Für mich war es eine riesige Ehre, dabei zu sein.

    Haben Sie selbst mal in die vergangenen Staffeln reingeschaut?
    Klar, ich habe die Sendung natürlich schon mal gesehen. Zur Vorbereitung habe ich mir auch noch mal ein paar Folgen angeschaut, um den Ablauf besser zu verstehen – wie das Ganze gedreht und aufgezeichnet wird. Und natürlich auch, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was das für Typen sind, meine Mit-Löwen. Das war spannend. Aber ich habe auch nicht zu viel geschaut, weil ich mich gerne überraschen lasse und unvoreingenommen an so etwas herangehe. Die Sendung gibt es ja schon seit vielen Jahren, sie ist sehr etabliert in Deutschland – ich habe mich einfach richtig darauf gefreut.

    Haben Sie sich im Vorfeld etwas vorgenommen? Gab es etwas, das Sie als Löwin unbedingt beachten oder betonen wollten?
    Eigentlich nicht. Ich glaube, die Kunst bei der Sendung besteht darin, sich ganz auf das zu konzentrieren, was die Gründer vor einem präsentieren. Dass man das Produkt und die Präsentation vollständig versteht und dabei das ganze Drumherum mit den Kameras ausblendet. Man darf sich davon nicht ablenken lassen, denn letztlich geht es darum, eventuell in eine Firma zu investieren. Dafür braucht man Fokus.

    Gab es denn einen Pitch, bei dem Sie sofort wussten: „Das will ich unbedingt machen!“? Oder war es eher ein längeres Abwägen?
    Ich finde ja die Situation am spannendsten, wenn man im Studio sitzt und sieht, was aufgebaut ist, aber die Gründer noch nicht im Raum sind. Dann fängt man an zu spekulieren, worum es beim nächsten Pitch gehen könnte. Das ist ein richtiger Spannungsmoment. Und wenn die Gründer dann reinkommen und der Pitch vielleicht in eine ganz andere Richtung geht als erwartet, ist das besonders aufregend. Ich wurde vor allem von einem Projekt sehr positiv überrascht – da hatte ich sofort ein gutes Bauchgefühl und dachte: „Das könnte was für mich sein.“

    Sie haben die anderen Löwen schon erwähnt. Wie war der Austausch mit ihnen? Gab es jemanden, der Sie besonders überrascht oder inspiriert hat?
    Ich glaube, inspiriert haben mich tatsächlich alle – sie könnten vom Typ her unterschiedlicher kaum sein. Ich war positiv überrascht, wie herzlich ich in der Runde aufgenommen wurde und wie unkompliziert alles ablief. Man weiß ja vorher nie, wie so erfahrene Unternehmer auf einen Neuzugang reagieren. Aber ich wurde mit offenen Armen empfangen. Janna kam zum Beispiel direkt in meine Garderobe und hat sich mit mir persönlich unterhalten – mir ein paar Insights gegeben, wie alles abläuft. Das hat mir ein total gutes Gefühl vermittelt.

    Und wie stehen Sie zu den anderen Löwen?
    Ich finde Judith unglaublich toll. Ich bin ein großer Fan von ihr. Sie ist eine absolute Powerfrau, hat wahnsinnig viel Know-how, und man spürt ihre jahrelange Erfahrung. Sie ist auch sehr kameraaffin und gibt immer eine klare, aber positive Einschätzung. Frank saß direkt neben mir – da war ich vorher unsicher, wie er auf mich reagieren würde. Aber ich war total überrascht, wie offen und freundlich er war. Wir haben auch privat viel gesprochen, da war direkt Sympathie da. Carsten Maschmeyer fand ich auch super sympathisch. Mit ihm habe ich mich hinter der Bühne viel über eigene Ideen ausgetauscht – er war ein richtig guter Sparringspartner. Und Ralf Dümmel ist einfach ein Herzensmensch. Super nahbar und authentisch. Mir war vorher gar nicht klar, wie viel Herzblut er in die Sache steckt. Wir hatten sogar einen kleinen internen Pitch-Wettstreit, und da habe ich gemerkt, wie emotional er bei Entscheidungen ist. Wenn es für ihn nicht funktioniert, nimmt ihn das richtig mit. Er ist dann total in sich gekehrt.

    Was haben Sie sich selbst von „Die Höhle der Löwen“ erhofft?
    Ich finde es einfach unfassbar spannend, auf neue Ideen zu stoßen. Klar bekomme ich auch sonst mal Pitch Decks zugeschickt, aber das hier ist natürlich noch mal viel besser vorbereitet. Ich bin mit der Einstellung hingegangen: Wenn etwas dabei ist, das mich richtig anspricht, dann bin ich dabei. Ich weiß ziemlich genau, was zu mir passt und wenn es passt, dann habe ich richtig Lust mitzumachen.

    Gab es denn einen Pitch, bei dem Sie dachten: „Das hätte auch von mir sein können.“? Mit dem Sie sich direkt identifizieren konnten?
    Ja, da war ein Produkt dabei, bei dem ich dachte: Das passt einfach zu mir und meinen Themen. Ich kenne mich in dem Bereich gut aus. Ich investiere nicht in Bereiche, von denen ich keine Ahnung habe. Ich brauche eine persönliche Verbindung zum Thema oder Produkt, sonst funktioniert es für mich nicht.
    Haben Sie einen Business-Ratschlag, der Ihnen in Ihrer Karriere geholfen hat und den Sie auch anderen Gründern mitgeben würden?
    Das Produkt ist einfach der Schlüssel. Natürlich ist auch das Team wichtig, aber langfristig kannst du nur erfolgreich sein, wenn das Produkt stark ist. Sonst bleibt es bei Marketing ohne Substanz.

    Wie viel Bauchgefühl steckt bei Ihnen in einer Investmententscheidung – und wie viel Strategie?
    In der Sendung zählt für mich klar das Bauchgefühl. Man muss schnell entscheiden, ohne vorher große Marktanalysen
    durchzuführen. Da fragt man sich: Hat mich das Produkt abgeholt? Haben mich die Gründer überzeugt? Gibt es einen Markt dafür? Und: Kann ich mir vorstellen, das Team zu unterstützen? Diese Gedanken stehen bei mir im Vordergrund.

    Was sind für Sie die wichtigsten Eigenschaften, die ein Gründer oder eine Gründerin mitbringen muss, um Sie zu überzeugen?
    Ein klares Mindset! Ich finde, man muss spüren, dass jemand mit Leidenschaft dabei ist – nicht nur wegen des Geldes. Gründer müssen an ihr Produkt glauben und eine Vision haben. Oft sieht man es bei Unternehmen, wenn die Gründer raus sind: Dann fehlt die Energie. Die Vision muss vom Gründer ausgehen. Und es zählen viele zwischenmenschliche Aspekte – wie sie sich verkaufen, wie sie auftreten, wie sehr sie selbst an das glauben, was sie tun.

    Könnten Sie sich vorstellen, dauerhaft in der Investorenwelt zu bleiben? Hat Sie Ihr Ausflug inspiriert?
    Ja, es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Ich habe gemerkt, wie sehr mich das Thema begeistert und dass ich in dem Bereich auch noch viel lernen kann. Neben so großen Unternehmern zu sitzen und von ihnen zu lernen, war total bereichernd. Ich habe an dem Tag viel Input mitgenommen – das hat mich sehr inspiriert. Ich kann mir das definitiv gut vorstellen, ja.

  • STEFFEN HALLASCHKA im Promi-Gespräch

    STEFFEN HALLASCHKA
    im Promi-Gespräch

    Sieben auf einen Streich! RTL zündet Quiz-Feuerwerk mit Steffen Hallaschka und sieben klugen Köpfen
    Jetzt wird’s ernst für Besserwisser, Schlaumeier und Alleskönner: RTL startet im September ein neues Quizformat zur besten Sendezeit – und der Titel ist Programm. „7 Richtige – Das Quiz der Besserwisser“ bringt frischen Wind ins Genre und verspricht eine Mischung aus Hochspannung, Taktik und Wissen pur. Moderiert wird die Sendung von Steffen Hallaschka, langjähriger Moderator von stern TV, gibt hier sein Debüt als Quizmaster – und das mit sichtlicher Begeisterung.

    „Ich spiele wahnsinnig gern – Quiz ist wirklich eine große Leidenschaft von mir“, verrät Hallaschka im Gespräch. „Ich bin in vielen Lebenslagen ein kleiner Besserwisser – aber besonders, wenn es ums Spielen geht.“ In der neuen Show führt er durch ein intelligentes Wettkampf-Format, bei dem sieben Kandidatinnen und Kandidaten gleichzeitig antreten. Während eine Person am Pult spielt, lauern die anderen im Hintergrund – bereit, bei der kleinsten Unsicherheit anzugreifen und den Platz zu übernehmen. Wer sich durchsetzt, hat die Chance auf bis zu 100.000 Euro.
    Ausgestrahlt wird die Show am 1. und 8. September 2025 jeweils um 20:15 Uhr bei RTL, vorab abrufbar auf RTL+. Wer Formate wie „Wer wird Millionär?“ liebt, wird „7 Richtige – Das Quiz der Besserwisser“ mit seinem Konkurrenzfaktor und dem schnellen Spielprinzip besonders spannend finden.

    Doch wie ist es für Hallaschka, nach Jahren als journalistischer Moderator nun in die Rolle des Quizmasters zu schlüpfen? Wie bereitet er sich darauf vor und was reizt ihn persönlich an dieser neuen Aufgabe? Enzkreis Rundschau-Verleger Benny Clausing sprach mit dem bekannten Moderator über seine neue Herausforderung, über Spielleidenschaft und über Persönliches jenseits des Studiopults.


    Freuen Sie sich auf Ihre neue Aufgabe?
    Ja, ich freue mich total! Ich spiele wahnsinnig gern und Quiz ist wirklich eine große Leidenschaft von mir. Ich bin in vielen Lebenslagen ein kleiner Besserwisser – aber besonders, wenn es ums Spielen geht. Deswegen ist es für mich eine große Freude, dieses wunderschöne Quiz leiten zu dürfen.

    Was reizt Sie an der Moderation einer Quiz-Show wie „7 Richtige“?
    Diese Aufgabe hat für mich einen ganz besonderen Reiz, weil sie gleich mehrere Dinge vereint, die ich liebe: Zum einen übernehme ich wahnsinnig gern die Rolle des Spielleiters – mit allem, was dazugehört. Zum anderen geht es mir auch darum, Menschen kennenzulernen, sie ein Stück weit an die Hand zu nehmen, ihnen Sicherheit zu geben, wo sie sie brauchen, und sie gleichzeitig ein bisschen herauszufordern, wo es das Spiel spannender macht. Dieses gemeinsame Erlebnis ist immer ein kleines Abenteuer – manchmal fast wie ein Flirt. Und ein paar kleine Sticheleien hier und da gehören natürlich auch dazu.

    Wie finden Sie das neuartige „Besserwisser“-Konzept?
    Was mich an „7 Richtige“ so begeistert, ist dieses Konzept: Auf der einen Seite ist es ein klassisches Quiz – mit klaren Regeln, sofort verständlich für alle, die zuschauen. Und auf der anderen Seite ist da dieser großartige Twist: Auf dem Weg zu 100.000 € kann sich keine Kandidatin oder Kandidat in Sicherheit wiegen, denn die sechs anderen sitzen im Nacken, immer bereit, den begehrten Platz auf dem Quiz-Sessel zu erobern. Diese ständige Spannung erzeugt eine ganz eigene Dynamik – alle sieben sind permanent in Alarmbereitschaft. Für mich als Spielleiter ist das eine herrliche Ausgangssituation: Es ist, als würde man einen gut getimten Zirkus dirigieren, in dem jederzeit etwas passieren kann.

    Sie präsentieren zum ersten Mal in Ihrer Karriere eine Quiz-Show, richtig?
    Das stimmt tatsächlich! Ich habe im Laufe der Jahre immer wieder mal gequizt – als Radiomoderator oder auch innerhalb anderer Formate wie bei stern TV. Es gab auch schon einmalige Quiz- oder Spielshows, die ich moderieren durfte. Aber eine echte, serielle, klassische Quizshow – das ist für mich eine Premiere. Und weil ich diesen Wunsch schon so lange im Herzen trage, ist die Freude jetzt doppelt so groß.

    Herr Hallaschka, bei so viel Recherche, Dreharbeiten und Live-Sendungen – wie schaffen Sie es, im Alltag abzuschalten? Haben Sie ein persönliches Ritual oder eine Freizeitbeschäftigung, die Sie runterbringt?
    Ich habe meine Powernap-Skills perfektioniert, um bei viel Stress und Müdigkeit kurz runterzufahren. Mir reichen acht Minuten mit einer Schlafbrille und spezieller „Schlafmusik“ auf den Ohren, um mich einmal zu rebooten. Wenn etwas mehr Zeit ist, gehe ich in die Sauna oder mache Yoga.

    Gibt es einen Sport, der Sie begeistert – aktiv oder als Zuschauer? Und haben Sie in letzter Zeit etwas Neues ausprobiert?
    Aktiv bin ich leider keinem Sport so richtig verfangen. Ich versuche, Yoga in meinem Wochenablauf unterzubringen und im Hotel eine halbe Stunde aufs Laufband zu kommen. Was ich unlängst ausprobiert habe, ist Training auf einer Rudermaschine. Gute Sache! Als Fußballfan und Vereinsmitglied bin ich weitaus engagierter. Ich versuche, kein Heimspiel meines FC St. Pauli zu verpassen.

    Viele Menschen im Enzkreis zieht es zum Wandern oder Radfahren in die Natur. Wie naturverbunden sind Sie privat und gibt es einen Lieblingsort zum Abschalten?
    Ich liebe Wanderungen in der Natur, insbesondere in den Bergen. Mindestens einmal im Jahr bin ich mit meiner Familie im Schwarzwald.
    Aber ich liebe auch die Zugspitzregion und Südtirol. Zwischendurch bin ich häufig im Harz und für die kurzen Erholungsmomente in unserem Wochenendhaus in Mecklenburg.

    Was lesen, streamen oder hören Sie, wenn Sie mal ganz für sich sind? Haben Sie eine aktuelle Empfehlung für unsere Leserinnen und Leser?
    Meine Streaming-Empfehlungen der letzten Monate sind „Herbstresidenz“ (RTL+), „The Bear“ (Disney+), „MY ROOTS – Wer sind meine Eltern?“ (ARD) sowie „FC Hollywood“ und „WTF is Jule?!“ (beides ZDF). Selber hole ich mir meine Streaming-Empfehlungen regelmäßig im Fernseh-Podcast „Och eine noch!“. Außerdem höre ich vor allem „Fest & Flauschig“, „Hotel Matze“, „Apokalypse und Filterkaffee“ oder gut erzählte monothematische Podcasts wie „Cui Bono“ oder „Boys Club“. Sehr gerne gelesen habe ich zuletzt das Buch „So viel mehr“, in dem mein Freund Max Mutzke seine Geschichte erzählt.

    Zum Schluss: Wenn Sie spontan ein Wochenende frei hätten – ganz ohne Drehtermine – wie sähe Ihr perfekter freier Tag aus?
    Raus in die Natur – am liebsten mit guten Freunden. Und am Ende des Tages bei einem guten Essen zusammensitzen.


    Foto: RTL / Stefan Gregorowius
  • SONJA ZIETLOW im Promi-Gespräch

    SONJA ZIETLOW
    im Promi-Gespräch

    Spannung, Intrigen und unerwartete Wendungen – jetzt auf RTL+: „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ begeistert mit einer neuen Staffel voller Nervenkitzel. Die sechs bereits auf RTL ausgestrahlten Folgen sind nun exklusiv im Streaming auf RTL+ verfügbar. 16 prominente Teilnehmer stellen sich der Frage: Wem kannst du trauen – und wer spielt ein doppeltes Spiel?
    Moderatorin Sonja Zietlow begrüßt die hochkarätigen Persönlichkeiten im geheimnisvollen „Verräter“-Schloss, wo ein spannendes Spiel aus Wahrheit und Täuschung beginnt – mit einem Silberschatz von 50.000 Euro als heiß begehrtem Preis.
    Doch in diesem Spiel ist niemand sicher: Verrat lauert an jeder Ecke, und wer nicht clever genug spielt, könnte schon bald aus dem Rennen sein.

    Ein besonderes Highlight der neuen Staffel: Die Jury-Legenden der RTL-Tanzshow „Let‘s Dance“ – Motsi Mabuse,
    Joachim Llambi und Jorge González – wagen sich auf unbekanntes Parkett. Können sie ihre Instinkte für Taktik und Menschenkenntnis auch in diesem nervenaufreibenden Wettkampf unter Beweis stellen? Oder wird das raffinierte Spiel um Lügen, Allianzen und unerwartete Enthüllungen den Publikumslieblingen zum Verhängnis?


    Was erwartet die Zuschauer in der neuen Staffel von „Die Verräter“?
    Wie schon in den vergangenen Staffeln dürfen sich die Zuschauer auf beste Unterhaltung freuen: Es gibt Spannung, mysteriöse Wendungen, emotionale Momente und natürlich auch Psychospiele. Unsere prominenten Mitspieler lassen sich wirklich auf das Spiel ein, bauen Beziehungen auf, entwickeln Wertschätzung füreinander – und trotzdem kommt es zu Verrat, Ausgrenzung und manchmal ungerechter Verbannung. Das alles spielt erneut in dem traumhaften Schloss in Belgien, das wir schon aus der letzten Staffel kennen.
    Obwohl es eigentlich eine gruselige Atmosphäre ausstrahlen soll, verbinde ich mit diesem Ort nur positive Vibes. Und diesmal sind die Missionen noch spektakulärer, überraschender und spannender als je zuvor.

    Ist dieses „sich darauf einlassen“ das Erfolgsgeheimnis der Sendung?
    Absolut. Wer sich nicht wirklich auf das Spiel einlässt, wer nur wegen des Geldes mitmacht und hofft, frühzeitig rausgewählt zu werden, bringt das ganze Format ins Wanken. Zum Glück hatten wir in dieser Staffel fast ausschließlich Spieler, die mit vollem Ernst dabei waren. Sobald man mit einer Gruppe über längere Zeit ein gemeinsames Ziel verfolgt – ob man nun die Verräter enttarnen oder selbst als Verräter unentdeckt bleiben will – entstehen echte soziale Verbindungen. Wenn dann einer dieser Mitspieler hintergangen wird oder man selbst jemanden zu Unrecht verdächtigt, geht das nicht spurlos an einem vorbei. Viele schämen sich, wollen sich entschuldigen oder fangen sogar an zu weinen. Genau das macht den Reiz aus – wir haben Teilnehmer, die dieses Spiel ernst nehmen, und das macht es so besonders.

    Ist „Die Verräter“ für dich ein psychologisches Abenteuer?
    Oh ja, total. Mirja du Mont hat es treffend „Mindfuck“ genannt – und das ist es auch. Ich glaube, je mehr Lebenserfahrung man hat und je gefestigter man im Leben steht, desto besser kann man mit diesem Spiel umgehen. Für emotional labile Menschen kann es sehr her­ausfordernd sein.

    Wie sieht deiner Meinung nach der ideale Spieler aus?
    Ein idealer Spieler sollte authentisch sein. Es ist schwer zu sagen, denn wir hatten schon die unterschiedlichsten Typen dabei. Aber ich glaube, man darf nicht einfach nur mitschwimmen –
    man muss das Spiel aktiv spielen, sonst spielt es dich. Und dann wird es richtig psychologisch.

    Hast du im Vorfeld bestimmte Erwartungen oder Vorurteile gegenüber den Teilnehmern?
    Ich versuche wirklich, unvoreingenommen an die Sache heranzugehen – sowohl im Dschungelcamp als auch bei „Die Verräter“. Immer wieder wurde ich überrascht, wie anders Menschen sein können, als sie in der Öffentlichkeit dargestellt werden. Klar, beim ersten Gespräch bekommt man einen Eindruck, aber oft ist der erste Eindruck eben nicht der, den man erwartet hätte.

    Ist „Die Verräter“ dein Lieblingsprojekt?
    Puh, schwer zu sagen. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl beim Dschungelcamp bleiben – einfach weil ich es schon so lange mache und es ein riesiger Erfolg ist. Aber was den Spaßfaktor angeht, begeistert mich „Die Verräter“ total. Es ist neu, es ist anders: die Art der Moderation, der Drehort, die Atmosphäre. Ich bin mit meiner Familie dort, habe sogar ein bisschen Freizeit – zumindest mehr als sonst. Und ich finde das Format einfach wahnsinnig spannend. Es ist wie eine Krimiserie – ich frage mich ernsthaft, warum man das nicht schauen sollte.

    „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ ist auf RTL+ abrufbar.


    Fotos: RTL / Stefan Gregorowius
  • JUDITH WILLIAMS im Promi-Gespräch

    JUDITH WILLIAMS
    im Promi-Gespräch

    Judith Williams ist eine erfolgreiche Unternehmerin und Investorin, die seit über 25 Jahren die europäische Beauty-Branche prägt. Nachdem sie ihre Karriere als Opernsängerin aufgrund gesundheitlicher Herausforderungen aufgeben musste, führte dieser Wendepunkt sie in die Welt des Unternehmertums.
    Nach ersten Erfahrungen bei QVC und HSE gründete sie 2007 mit ihrer Firma Cura Cosmetics Group die Marke Judith Williams Cosmetics. Der erfolgreiche Marken-Launch legte den Grundstein für ihren unternehmerischen Erfolg.
    Heute ist Judith Williams Cosmetics nicht nur im Teleshopping, sondern auch im stationären Handel eine feste Größe. Die Produkte sind unter anderem bei dm, Rossmann und BUDNI erhältlich und begeistern Kundinnen und Kunden in Deutschland und Österreich mit einem sorgfältig ausgewählten Sortiment.
    Neben ihrer Tätigkeit als Unternehmerin engagiert sich Judith Williams als Investorin und war von Beginn an Teil der VOX-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“, in der sie Start-ups mit Kapital, Know-how und ihrem weitreichenden Netzwerk unterstützt.


    Sie haben in der Höhle der Löwen schon viele Gründerinnen und Gründer begleitet – was macht für Sie ein wirklich vielversprechendes Start-up aus?
    Ein erfolgreiches Start-up beginnt mit einer starken Vision und einem klaren Purpose. Die besten Gründer:innen, die mir begegnen, haben nicht nur eine großartige Idee, sondern auch eine tiefe innere Überzeugung und Leidenschaft für ihr Produkt. Sie kennen ihr „Warum“, verstehen ihre Zielgruppe und haben die Resilienz, Rückschläge als Chancen zu sehen.

    Welche typischen Fehler sehen Sie immer wieder bei jungen Unternehmern, und wie können diese vermieden werden?
    Viele unterschätzen den langen Atem, den es braucht, um eine Marke aufzubauen. Sie konzentrieren sich oft nur auf das Produkt, aber vergessen, dass Sichtbarkeit und Markenbildung genauso entscheidend sind. Ein weiterer Fehler ist es, zu schnell zu wachsen, ohne eine stabile Basis zu haben. Mein Rat: Setzt auf nachhaltige Strategien, bleibt flexibel und hört nie auf zu lernen.

    Wie sieht ein Drehtag für Höhle der Löwen für Sie aus? Wie viele neue Ideen werden Ihnen am Tag vorgestellt?
    Ein Drehtag ist pure Energie! Wir sehen an einem Tag rund fünf Pitches, und jeder davon ist einzigartig. Es sind Stunden voller Inspiration, intensiver Gespräche und auch mal emotionaler Momente. Die Kameras laufen lange, aber es fühlt sich nicht wie Arbeit an – es ist eine Reise durch die Welt der Innovationen.

    Gibt es einen Pitch oder ein Investment aus der Sendung, das Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist? Warum?
    Oh, so viele! Aber besonders berühren mich Gründer:innen, die mit ihrer Idee wirklich etwas verändern wollen. Diese Leidenschaft, wenn jemand sagt: „Ich will die Welt ein Stück besser machen“, das bleibt mir im Herzen.

    Wie hat sich Ihrer Meinung nach die Gründerlandschaft in Deutschland in den letzten Jahren verändert?
    Die Mentalität hat sich gewandelt. Früher gab es mehr Angst vor dem Scheitern, heute sehe ich eine neue Generation, die mutig ist und Entrepreneurship als eine echte Chance versteht. Besonders toll finde ich, dass Nachhaltigkeit und Purpose immer mehr in den Fokus rücken.

    Sie haben selbst ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut – was war für Sie die größte Herausforderung dabei?
    Der Übergang von einer Leidenschaft zu einem funktionierenden Unternehmen war eine riesige Lernkurve. Ich durfte wachsen – als Unternehmerin, als Führungskraft, als Marke. Mein größtes Learning: Du kannst nicht alles alleine machen. Ein starkes Team ist unbezahlbar.

    Ihr Alltag ist sicherlich sehr intensiv – wie schaffen Sie es, abzuschalten und neue Energie zu tanken?
    Selfcare ist für mich essenziell. Ein Spaziergang in der Natur, ein gutes Buch oder Meditation helfen mir, mich zu zentrieren. Und natürlich meine Beautyroutine – ein Moment für mich selbst, in dem ich mir bewusst Wertschätzung schenke.

    Haben Sie ein persönliches Erfolgsritual oder eine tägliche Routine, die Ihnen hilft, fokussiert zu bleiben?
    Jeden Morgen starte ich mit Dankbarkeit. Ich nehme mir bewusst ein paar Minuten, um innezuhalten und mich auf das Positive zu konzentrieren. Das setzt den Ton für den ganzen Tag.

    Wenn Sie nicht Unternehmerin geworden wären – welchen Beruf hätten Sie sich alternativ vorstellen können?
    Ich liebe es, Menschen zu inspirieren – vielleicht wäre ich Coach oder Speakerin geworden. Aber ganz ehrlich: Ich bin genau da, wo ich sein soll.

    Das Interview führte Benny Clausing exklusiv für die Enzkreis Rundschau