Autor: EnzkreisAdmin

  • Schmuckgestalterin Frieda Dörfer eröffnet Atelier

    Schmuckgestalterin Frieda Dörfer eröffnet Atelier

    Bild: ©Winfried Reinhardt

    Sie zog als eine der ersten Mieterinnen in das EMMA – Kreativzentrum Pforzheim ein. Nun eröffnet die Schmuckgestalterin Frieda Dörfer in der alten Presserei, der traditionsreichen Schmuckmanufaktur Victor Mayer, am Samstag, 3. Dezember ihr neues Atelier.

    Nach ihrem Studium an der Hochschule Pforzheim bezog Frieda Dörfer 2014 das Projektbüro „Pforzheim Revisited“ im EMMA – Kreativzentrum Pforzheim, wo sie mit der Technik des Guillochierens, einer halb-mechanischen Graviertechnik, die zur Oberflächengestaltung von Schmuckstücken oder Uhren verwen-det wird, arbeitete. Ihre guillochierten Schmuckstücke wurden mit dem Förderpreis für junges Kunst-handwerk ausgezeichnet und sind in Ausstellungen und Museen weltweit zu sehen.
    Das Projektbüro wird von der Pforzheimer Gold- und Silberscheideanstalt C.Hafner finanziert, die das Projekt Pforzheim Revisited seit langem unterstützt und auch ein Stipendium im Deutschen Technikmu-seum in Berlin ermöglicht. Pforzheim Revisited ist Teil des Projektes „Manufakturelle Schmuckgestaltung“ des Deutschen Technikmuseums Berlin und der Hochschule Pforzheim zum Erhalt und der Weitergabe von Techniken der manufakturellen Schmuckherstellung, wie z.B. Prägen, Pressen oder Guillochieren.

    Mit dem Atelier in den Räumlichkeiten von Victor Mayer in Pforzheim hat Frieda Dörfer nach dem Ablauf ihrer Mietdauer im EMMA einen Ort gefunden, an dem sie ihr Handwerk weiterführen kann: „In Pforz-heim gibt es nach wie vor eine einzigartige Schmuckinfrastruktur und ein großes Netzwerk an Schmuck-schaffenden – insbesondere den Austausch mit den alten Meistern der manufakturellen Schmuckher-stellung schätze ich sehr.
    Umso schöner ist es, dass ich nach einer tollen Anfangszeit im EMMA – Kreativ-zentrum Pforzheim in der Stadt bleiben und im Umfeld einer traditionsreichen Schmuckfirma mein Atelier eröffnen kann“, so Frieda Dörfer.

  • Abschluss des Projekts „Vereinsbegleitung“

    Abschluss des Projekts „Vereinsbegleitung“

    V.l.: Die Vereinsbegleiterinnen und Vereinsbegleiter: Peter Kölling, Elfriede Kratzmann, Carola Bauer, Wolfgang Bauer, Thomas Schönthaler, Harald Schulzek mit OB Boch und Ralf Baumgarth (Der Paritätische Akademie Süd gGmbH). Es fehlen Anette Henke und Tobias Jourdan. Bild © Stadt Pforzheim; Ljiljana Berakovic

    Das Projekt „Vereinsbegleitung“ der Freiwilligenagentur Pforzheim | Enzkreis hat beim Vereinsforum seinen Höhepunkt erreicht. Seit Mai 2022 sind insgesamt acht Ehrenamtliche zu Vereinsbegleiterinnen und Vereinsbegleitern ausgebildet worden, die am Freitag im großen Sitzungssaal des Rathauses ausgezeichnet wurden. Beim Forum im Anschluss konnten sich die Vereine austauschen und untereinander vernetzen, die im Sommer an der Vereinsbefragung teilgenommen hatten.

    Über mehrere Monate hinweg haben die Vereinsbegleiterinnen und Vereinsbegleiter verschiedene Fortbildungsmodule absolviert. Themen wie Stabwechsel im Verein, kollegiale Beratung und Vereinsrecht standen dabei im Vordergrund. Oberbürgermeister Peter Boch und Ralf Baumgarth von der Paritätische Akademie Süd gGmbH, der als Projektmanager für das Gesamtprojekt agierte, überreichten den Teilnehmenden des Projekts feierlich ihre Zertifikate für ihr Engagement.

    „Unsere Gesellschaft und unsere Stadt braucht ehrenamtliches Engagement in vielen unterschiedlichen Bereichen“, sagte der Oberbürgermeister in seiner Rede. Deshalb seien die Vereinsbegleiterinnen und Begleiter so wichtig. Keine Kommune könne den Wegfall der Leistungen eines Ehrenamtes auffangen.
    Im Anschluss kamen etwa 40 Engagierte aus verschiedenen Vereinen zum ersten Vereinsforum zusammen. Die Begleiterinnen und Begleiter haben sich im Laufe des Projekts mit einigen Teilnehmenden der Vereinsbefragung getroffen, um mehr über die Probleme und Bedürfnisse der Vereine erfahren können.
    Im Forum fand dann ein Austausch in Form von mehreren Speed-Datings statt, bei denen sich die Vereine untereinander kennen lernen konnten. Es wurde vorgestellt, mit welche Herausforderungen der jeweilige Verein kämpft, aber auch welche Stärken der Verein hat.

    Susanne Wacker, Beauftragte für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt der Stadt Pforzheim, hat das Projekt gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Freiwilliegnagentur Pforzheim | Enzkreis mitbegleitet und ist sehr zufrieden damit. In Zukunft sollen weitere Vereinsforen stattfinden um Räume für vereinsübergreifenden Austausch zu schaffen.

  • Familienfreundlichkeitspreis an QuarZ West

    Familienfreundlichkeitspreis an QuarZ West

    V.l. Maxi Schilling, Projektleiterin Quartierszentrum QuarZ West, Oberbürgermeister Peter Boch, Emine Akyüz, Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt, Katharina Meyer, Stv. Geschäftsführerin Quartierszentrum QuarZ West, Waldemar Meser, Initiator des Familienfreundlichkeitspreises und Marthe Soncourt von Kidical Mass. Bild © Stadt Pforzheim; Ljiljana Berakovic

    Der diesjährige Familienfreundlichkeitspreis der Stadt Pforzheim wurde am Freitagnachmittag von Oberbürgermeister Peter Boch an das Quartierszentrum QuarZ West verliehen.

    Der diesjährige Familienfreundlichkeitspreis der Stadt Pforzheim wurde am Freitagnachmittag von Oberbürgermeister Peter Boch an das Quartierszentrum QuarZ West verliehen. Überzeugt hat die Jury der große Einsatz der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Familien sowie die zahlreichen Angebote der Einrichtung. Beratung und Hilfe bei der Arbeitssuche, bei Bewerbungen und Anträgen sowie generell im Umgang mit Online-Medien – solche Angebote sind laut Jury besonders wirksam und haben einen nachhaltigen Effekt. „Mit Ihrer Arbeit leisten Sie gerade in diesen bekanntlich schwierigen Zeiten einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger in der Weststadt“, sagte Oberbürgermeister Peter Boch zur Verleihung.
    Auch das tägliche Mittagessen, die temporäre Spielstraße, die Tauschparties und das gemeinsame Kochen im QuarZ West sind mittlerweile feste Termine für Familien in der Weststadt geworden, wie der Rathauschef in seiner Rede weiter ausführt. „Sie helfen den Familien letztlich, sich selbst zu helfen“, so auch Carola Pigisch von der Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt. „Genau das brauchen Familien.“

    Der Familienfreundlichkeitspreis wurde 2018 von Waldemar Meser initiiert und ist mit 2000 Euro dotiert. Seitdem wird er jedes Jahr von der Stadt Pforzheim an Institutionen oder Personen aus Pforzheim verliehen, deren besonderes ehrenamtliches Engagement hauptsächlich den Pforzheimer Familien zu Gute kommt.

    Der Preis wird durch einen von Waldemar Meser gestifteten Wanderpokal symbolisiert und von Preisträger zu Preisträger übergeben. Die Jury, die die Preisträger und Preisträgerinnen auswählt, besteht aus Vertretern der Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt, Vertretern des Bündnis für Familie und dem Vorjahressieger.