Monat: Juni 2025

  • Wasserstände sinken

    Wasserstände sinken

    Hauswurz ist nur eine von vielen Pflanzen, die wenig Wasser brauchen und sich daher laut Umweltamt gut für einen trockenresistenten Garten eignen.
    Text + Bild: Enzkreis, Andrea Hartmann

    Tipps für trockenresistente Gärten

    Aufgrund des derzeitigen Witterungsverlaufs nähern sich die Wasserstände der Fließgewässer im Enzkreis bereits den Niedrigwasserständen. Die geringen Niederschläge in den vergangenen Monaten haben schon jetzt zu sinkenden Abflusswerten in den Oberflächengewässern geführt. Sollte sich die Situation nicht deutlich entspannen, wird das Landratsamt aller Voraussicht nach nicht umhinkommen, die ansonsten zugelassene Wasserentnahme im Rahmen des sogenannten „Gemeingebrauchs“ aus den Fließgewässern in den Sommermonaten wieder zu untersagen.

    Der sperrige Begriff „Gemeingebrauch“ schnell erklärt
    Axel Frey, der das Umweltamt im Landratsamt leitet, erläutert: „Wer Wasser direkt aus dem Naturhaushalt entnimmt, benötigt generell eine wasserrechtliche Erlaubnis. Eine geringe Wasserentnahme ist aber nach baden-württembergischem Wasserrecht in folgendem Umfang, dem sogenannten Gemeingebrauch, erlaubnisfrei zulässig: Jede Person darf Wasser aus oberirdischen Gewässern von Hand schöpfen. Für die Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder den Gartenbau kann Wasser in geringer Menge auch mithilfe technischer Geräte wie Pumpen, Vakuumfässern und Schläuchen entnommen werden.“ Dabei bemesse sich eine „geringe Menge“ nach der im betroffenen Gewässer vorhandenen Wassermenge und nicht nach dem Entnahmebedarf.

    Ideen zum Wassersparen
    Die niedrigen Wasserstände nimmt das Umweltamt jedenfalls zum Anlass, Anregungen zum Wassersparen in Gärten zu geben. Schließlich lasse sich damit auch Zisternen- und Trinkwasser einsparen. Beim Anlegen von Gärten und beim Austauschen von Pflanzen ist nach Worten von Andrea Hartmann, die im Umweltamt für die Rechtsverordnung Wasserentnahmeverbot zuständig ist, schon viel gewonnen, wenn die Kulturen passend zu den jeweiligen Standort-Eigenschaften – also etwa trocken, schattig, sandig oder lehmig –
    ausgewählt werden.

    Beispiele für trockenresistente Kulturen sind laut Hartmann Lavendel-, Salbei-, Rosmarin- und Thymiansorten.
    Diese könnten zudem zu leckerem Tee oder zum Würzen verwendet werden. Neben Kräutern gibt es auch Staudenpflanzen, die mit Trockenheit gut zurechtkommen, beispielsweise Fetthenne-Arten und die Hängepolster-Glockenblume. Wer möchte, kann an sehr sonnigen Standorten auch ein Wildbienen-Sandbeet anlegen. Dort gedeihen heimische Arten wie Karthäuser-Nelke, gewöhnlicher Natternkopf oder gewöhnlicher Hornklee – allesamt ausdauernde Blüher, die kaum Pflege benötigen.

    Wird eine Bewässerung im Garten erforderlich, sollte in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden gegossen werden, um so die Wasserverluste durch Verdunstung zu minimieren. Zudem besser einmal richtig wässern als öfter in vielen kleinen Mengen – und auch nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. „Pflanzen müssen nicht verwöhnt werden“, wie Hartmann betont. „Denn sie gewöhnen sich sonst an ein dauerhaftes Wasserangebot und bilden ihr Wurzelwerk nicht in die Tiefe aus.“
    Inzwischen gebe es Tröpfchen-Bewässerungssysteme bereits für kleine Hausgärten. Dadurch sickere das Wasser direkt in den Boden und die Verdunstung bleibe gering. Beim guten alten Rasensprenger hingegen verdunste relativ viel. Im Übrigen erholen sich Rasenflächen in der Regel nach längeren Trockenphasen von selbst.

    Wer bereits Regentonnen oder eine Zisterne im Garten hat, leistet laut Hartmann bereits einen sehr sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz. „Und wenn Sie Stellen im Garten haben, an denen der Boden unbedeckt ist, decken Sie diese mit Mulch ab. Hierzu eignet sich beispielsweise Grasschnitt, Stroh oder Rinde. Bei Trockenheit erfüllt ausgezupftes Wildkraut denselben Zweck.“ Mit einer Bodenbedeckung bleibe das Wasser länger im Boden und Pflanzen könnten es über längere Zeiträume nutzen. Zudem werde so die Humusbildung angeregt.

     

  • SONJA ZIETLOW im Promi-Gespräch

    SONJA ZIETLOW
    im Promi-Gespräch

    Spannung, Intrigen und unerwartete Wendungen – jetzt auf RTL+: „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ begeistert mit einer neuen Staffel voller Nervenkitzel. Die sechs bereits auf RTL ausgestrahlten Folgen sind nun exklusiv im Streaming auf RTL+ verfügbar. 16 prominente Teilnehmer stellen sich der Frage: Wem kannst du trauen – und wer spielt ein doppeltes Spiel?
    Moderatorin Sonja Zietlow begrüßt die hochkarätigen Persönlichkeiten im geheimnisvollen „Verräter“-Schloss, wo ein spannendes Spiel aus Wahrheit und Täuschung beginnt – mit einem Silberschatz von 50.000 Euro als heiß begehrtem Preis.
    Doch in diesem Spiel ist niemand sicher: Verrat lauert an jeder Ecke, und wer nicht clever genug spielt, könnte schon bald aus dem Rennen sein.

    Ein besonderes Highlight der neuen Staffel: Die Jury-Legenden der RTL-Tanzshow „Let‘s Dance“ – Motsi Mabuse,
    Joachim Llambi und Jorge González – wagen sich auf unbekanntes Parkett. Können sie ihre Instinkte für Taktik und Menschenkenntnis auch in diesem nervenaufreibenden Wettkampf unter Beweis stellen? Oder wird das raffinierte Spiel um Lügen, Allianzen und unerwartete Enthüllungen den Publikumslieblingen zum Verhängnis?


    Was erwartet die Zuschauer in der neuen Staffel von „Die Verräter“?
    Wie schon in den vergangenen Staffeln dürfen sich die Zuschauer auf beste Unterhaltung freuen: Es gibt Spannung, mysteriöse Wendungen, emotionale Momente und natürlich auch Psychospiele. Unsere prominenten Mitspieler lassen sich wirklich auf das Spiel ein, bauen Beziehungen auf, entwickeln Wertschätzung füreinander – und trotzdem kommt es zu Verrat, Ausgrenzung und manchmal ungerechter Verbannung. Das alles spielt erneut in dem traumhaften Schloss in Belgien, das wir schon aus der letzten Staffel kennen.
    Obwohl es eigentlich eine gruselige Atmosphäre ausstrahlen soll, verbinde ich mit diesem Ort nur positive Vibes. Und diesmal sind die Missionen noch spektakulärer, überraschender und spannender als je zuvor.

    Ist dieses „sich darauf einlassen“ das Erfolgsgeheimnis der Sendung?
    Absolut. Wer sich nicht wirklich auf das Spiel einlässt, wer nur wegen des Geldes mitmacht und hofft, frühzeitig rausgewählt zu werden, bringt das ganze Format ins Wanken. Zum Glück hatten wir in dieser Staffel fast ausschließlich Spieler, die mit vollem Ernst dabei waren. Sobald man mit einer Gruppe über längere Zeit ein gemeinsames Ziel verfolgt – ob man nun die Verräter enttarnen oder selbst als Verräter unentdeckt bleiben will – entstehen echte soziale Verbindungen. Wenn dann einer dieser Mitspieler hintergangen wird oder man selbst jemanden zu Unrecht verdächtigt, geht das nicht spurlos an einem vorbei. Viele schämen sich, wollen sich entschuldigen oder fangen sogar an zu weinen. Genau das macht den Reiz aus – wir haben Teilnehmer, die dieses Spiel ernst nehmen, und das macht es so besonders.

    Ist „Die Verräter“ für dich ein psychologisches Abenteuer?
    Oh ja, total. Mirja du Mont hat es treffend „Mindfuck“ genannt – und das ist es auch. Ich glaube, je mehr Lebenserfahrung man hat und je gefestigter man im Leben steht, desto besser kann man mit diesem Spiel umgehen. Für emotional labile Menschen kann es sehr her­ausfordernd sein.

    Wie sieht deiner Meinung nach der ideale Spieler aus?
    Ein idealer Spieler sollte authentisch sein. Es ist schwer zu sagen, denn wir hatten schon die unterschiedlichsten Typen dabei. Aber ich glaube, man darf nicht einfach nur mitschwimmen –
    man muss das Spiel aktiv spielen, sonst spielt es dich. Und dann wird es richtig psychologisch.

    Hast du im Vorfeld bestimmte Erwartungen oder Vorurteile gegenüber den Teilnehmern?
    Ich versuche wirklich, unvoreingenommen an die Sache heranzugehen – sowohl im Dschungelcamp als auch bei „Die Verräter“. Immer wieder wurde ich überrascht, wie anders Menschen sein können, als sie in der Öffentlichkeit dargestellt werden. Klar, beim ersten Gespräch bekommt man einen Eindruck, aber oft ist der erste Eindruck eben nicht der, den man erwartet hätte.

    Ist „Die Verräter“ dein Lieblingsprojekt?
    Puh, schwer zu sagen. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl beim Dschungelcamp bleiben – einfach weil ich es schon so lange mache und es ein riesiger Erfolg ist. Aber was den Spaßfaktor angeht, begeistert mich „Die Verräter“ total. Es ist neu, es ist anders: die Art der Moderation, der Drehort, die Atmosphäre. Ich bin mit meiner Familie dort, habe sogar ein bisschen Freizeit – zumindest mehr als sonst. Und ich finde das Format einfach wahnsinnig spannend. Es ist wie eine Krimiserie – ich frage mich ernsthaft, warum man das nicht schauen sollte.

    „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ ist auf RTL+ abrufbar.


    Fotos: RTL / Stefan Gregorowius