Tag: 14. Februar 2024

  • Jugendliche aus Gernika zu Besuch in Pforzheim

    Jugendliche aus Gernika zu Besuch in Pforzheim

    ©Stadt Pforzheim; Ella Martin

    Zwischen der Fritz-Erler-Schule in Pforzheim und dem Instituto Gernika in Pforzheims Baskischer Partnerstadt Gernika bestehen seit Langem enge Beziehungen, die jährlich durch die regelmäßig stattfindenden Schüleraustausche gepflegt werden. Vom 1. bis 8. Februar besuchen 20 junge Baskinnen und Basken daher ihre Austauschpartnerinnen und -partner in Pforzheim, um interkulturelle Freundschaften zu knüpfen und die gegenseitigen Lebensweisen besser kennenzulernen.

    Zu Beginn ihres Aufenthaltes wurden die Jugendlichen aus Gernika gemeinsam mit den deutschen Schülerinnen und Schülern im Foyer des Neuen Rathauses von Pforzheims Erstem Bürgermeister Dirk Büscher empfangen und durften sich offiziell ins Gästebuch der Stadt eintragen. „Es ist toll, dass das Interesse am gegenseitigen Austausch so groß ist, und ich freue mich sehr, euch alle hier in Pforzheim begrüßen zu können!“, so Büscher. Während des Austausches sollen nicht nur internationale Kompetenzen gefördert werden, es finden auch zahlreiche Ausflüge statt. „Es ist ungemein wichtig, dass Schülerinnen und Schüler früh Erfahrungen mit internationalen zivilgesellschaftlichen Kontakten machen können.“, erzählte Frau Bischoff, Spanisch-Lehrerin an der Fritz-Erler-Schule.

  • Pforzheim weiterhin „Fairtrade-Stadt“

    Pforzheim weiterhin „Fairtrade-Stadt“

    Vor vier Jahren ist Pforzheim von dem gemeinnützigen Verein TransFair e. V. erstmals für ihr Engagement zum fairen Handel ausgezeichnet worden. Die für die Auszeichnung zu erfüllenden Kriterien werden, wie im Jahr 2019 und 2021 weiterhin erfüllt, daher wurde die Stadt erneut rezertifiziert.

    „Die erneute Auszeichnung ist eine motivierende Bestätigung für das große Engagement aller Akteurinnen und Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Wir arbeiten alle eng zusammen für das Ziel der nachhaltigen Verankerung des fairen Handels in Pforzheim“, freut sich Bürgermeisterin Sibylle Schüssler über die Verlängerung des Titels. „Ich bin stolz, dass Pforzheim dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel mit all seinen Schwerpunkten auf lokaler Ebene zu fördern. So wird die Stadt einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten können.“, so Schüssler weiter.

    Besonders erfreulich ist die Erweiterung der Steuerungsgruppe durch die Hochschule Pforzheim als Fairtrade University und den Jugendgemeinderat. Außerdem konnten seit dem Abflachen der Covid Pandemie im Herbst 2022 vermehrt Veranstaltungen zum fairen Handel stattfinden wie z.B. Tauschaktionen, Informationsstände, Stadtspaziergänge und eine faire Kaffeewoche mit vielen Akteurinnen und Akteuren der Steuerungsgruppe.

    Auch 2024 sind verschiedene Aktionen geplant. So finden im Frühsommer erneut die Kaffeespaziergänge statt, die im letzten Jahr großen Anklang gefunden haben. Der Fokus liegt dieses Mal nicht nur auf fairem Kaffee und den Auswirkungen des Klimawandels auf Kaffee, sondern auch auf Geschlechtergerechtigkeit. Fairtrade hat 2016 eine Gender-Strategie verabschiedet, die durch gezielte Maßnahmen die Stärkung von Frauen ermöglichen soll. Hintergrund ist, dass besonders in armen Ländern ein Großteil der landwirtschaftlichen Arbeit von Frauen geleistet wird, diese jedoch kaum Gestaltungsmöglichkeiten haben. Daher fördert Fairtrade die Gleichstellung von Frauen und Männern, indem Frauen dabei unterstützt werden, innerhalb von Fairtrade-Organisationen stärke Positionen einnehmen zu können. Dies geschieht z. B. durch geeignete Schulungen und Projekte.
    STKPF, Foto: Dominik Mokrski