Autor: ER_26_20_aDmIn

  • ENTSCHLEUNIGUNG IM TANNHEIMER TAL   Wo sie Seele durchatmet

    ENTSCHLEUNIGUNG IM TANNHEIMER TAL
    Wo sie Seele durchatmet

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    Es gibt Orte, an denen die Zeit anders tickt. Das Tannheimer Tal auf 1.100 Metern Höhe gilt als Ruheoase inmitten der Tiroler und Allgäuer Alpen. Die tiefblauen Seen wie der Halden- oder Vilsalpsee wirken in Kombination mit den malerischen Bergen und der grünen Wiesenlandschaft wie ein sanfter Reset-Knopf für Körper und Geist. Durch die Ost-West-Ausrichtung durchflutet die Sonne von morgens bis abends das Hochtal und lädt zum Runterkommen ein. Aufgrund der Nähe zur deutschen Grenze ist man schnell im Entspannungsmodus und kann sich komplett fallen lassen. Entspannung und Abwechslung, wie man sie vom Alltag braucht.

    Die Natur als stiller Therapeut

    Schon der Weg ins Tannheimer Tal ist Teil des Entschleunigungs-Programms. Keine Maut, kein Stau, kein Stress, stattdessen führt die A7 entspannt bis kurz vor die österreichische Grenze. Die Anfahrt durch das Engetal ist wie das Tor in eine andere Welt. Die Kühe grasen entspannt am Wegesrand und alles lebt im Einklang mit der Natur. Im Tannheimer Tal angekommen, gibt es keine einzige Ampel und keinen Durchgangsverkehr. Nur diese Ruhe und Harmonie, die schon bei der Ankunft entschleunigt.

    Viele Hotels liegen so nah an der Natur, dass man morgens aus der Tür geht und direkt loslaufen kann – einfach rein in die Bergwelt und raus aus dem Alltagsstress. Ein kurzer Spaziergang zum Vilsalpsee durch das Naturschutzgebiet, und man spürt es: die Balance aus unberührter Landschaft und absoluter Stille. Die Aussicht auf das glitzernde Wasser und mit den Sonnenstrahlen im Gesicht lässt es sich bei einem feinen Kaiserschmarren und authentischer
    Tiroler Küche am besten entspannen.

    Wellness mit Weitblick

    Die Wellnesslandschaft im Tannheimer Tal ist vielfältig: von eleganten Spa-Resorts mit großzügigen Saunalandschaften über kleinere charmante Hotels bis zu traditionellen Gasthöfen. Allen gemeinsam ist die Verbindung zur Natur: Panoramafenster mit Bergblick aus der Sauna, Infinity-Pools, die optisch in die Landschaft übergehen, Ruheräume mit Aussicht auf die Gipfel. Dabei liegt der Fokus ganz auf dem alpinen Charme des Hochtals: Heubäder, Steinöl-Massagen, Zirbenholz-Saunen. Die Kombination aus moderner Wellness-Architektur und traditionellen Behandlungen schafft eine besondere Atmosphäre.

    Yoga zwischen Himmel und Erde

    Im Einklang mit der Natur und mit sich selbst. Yoga erdet und schafft eine harmonische Verbindung aus Körper und Geist. Im Tannheimer Tal erreicht diese Beziehung eine neue Ebene: Sonnenaufgangs-Yoga auf der Almwiese, Meditation am Seeufer, Atem-Übungen auf der Bergterrasse. Die Natur wird zum Studio, die Berge zur Kulisse.
    Zahlreiche Unterkünfte greifen den Yoga-Trend auf und schaffen individuelle Angebote zur Entschleunigung im Urlaub. Egal ob Wochenurlaub oder Kurztrip, durch spezielle Yoga-Retreats in Kombination mit Wanderungen, Ernährungsworkshops und Wellnessmöglichkeiten findet jede:r seine innere Mitte. Aber auch abseits klassischer Kurse gibt es alternative Optionen wie Qi Gong, geführte Meditations-Wanderungen oder Waldbaden, um der Hektik des Alltags und der Großstädte zu entfliehen. Und wer zwischendurch oder nach einer Wanderung eine Erfrischung für müde Beine braucht, nutzt die Kneippanlagen in der Region.

    Digital Detox – ganz natürlich

    Manchmal braucht es keine bewusste Entscheidung, das Handy wegzulegen – es passiert einfach: Zum Beispiel, wenn sich auf der SchneetalALM das gesamte Panorama des Tannheimer Tals vor einem auftut. Oder nach einer Wanderung in der Sauna mit Blick auf die Tiroler Almwiesen. Auch bei einem Kaffee auf dem Balkon mit Blick auf den Sonnenaufgang vergisst man Raum und Zeit.
    Einige Hotels bieten mittlerweile auch gezieltes Digital Detox an: Handyfreie Zonen, Zimmersafes für Smartphones, analoge Aktivitäten. Aber oft braucht es das gar nicht – die Natur, die Ruhe und die Entschleunigung sorgen ganz von selbst dafür, dass man weniger auf den Bildschirm und mehr aufs Leben schaut.

    Genussvolle Langsamkeit

    Zur Entschleunigung gehört auch Genuss. Zum Beispiel ein ausgedehntes Frühstück mit regionalem Bergkäse und Schinken. Mittags wartet auf der Gappenfeldalpe dann eine zünftige Brotzeit. Abends kann man noch ein mehrgängiges Menü mit Zutaten aus der Region genießen.

    Die Liebe zum Tal endet hier nicht in der Natur, sondern mündet im kulinarischen Genuss lokaler Spezialitäten. Täglich arbeiten die Köche und Senner mit Herz und Leidenschaft für diese Produkte und schaffen so eine authentische Kombination aus Kulinarik, Genuss und Entschleunigung.

    Bei vielen genießt das Tannheimer Tal noch Geheimtipp-Charakter, daher lebt es von seiner herzlichen und familiären Atmosphäre. Die sechs Orte sind klein und fein. Dadurch fühlt man sich schnell angekommen und wie zu Hause.

  • ERSTHELFER-APP „REGION DER LEBENSRETTER“Mehr Überlebenschancen bei Herzstillstand

    ERSTHELFER-APP „REGION DER LEBENSRETTER“
    Mehr Überlebenschancen bei Herzstillstand

    Die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ ist ab sofort auch in Pforzheim und dem Enzkreis im Einsatz. Ziel des Systems ist es, bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand medizinisch geschulte Ersthelfende in der Nähe des Notfallortes schnell zu alarmieren und so die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

    Der offizielle Start der App wurde dabei ganz bewusst auf den 11. Februar, den Europäischen Tag des Notrufs 112, gelegt, da dieser Tag europaweit auf die Bedeutung schneller Notrufabsetzung, funktionierender Leitstellenstrukturen und einer lückenlosen Rettungskette aufmerksam macht. Diese bilden zentrale Elemente des neuen Ersthelfersystems. In den vergangenen Wochen lief die App bereits im Testbetrieb, bei dem die Alarmierungen zuverlässig funktioniert haben und die Ersthelfenden schnell erreicht wurden.

    Der Herz-Kreislauf-Stillstand ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Jährlich ereignen sich deutschlandweit mehr als 50.000 Fälle, in denen nur etwa zehn Prozent der Betroffenen überleben. Würde in mehr Fällen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen, ließe sich diese Quote mehr als verdoppeln. Denn meist dauert es mehrere Minuten, bis der Rettungsdienst eintrifft – bereits nach kurzer Zeit ohne Sauerstoff drohen aber schwere und irreversible Hirnschäden. „Diese Minuten entscheiden über Leben und Tod“, betont Prof. Dr. Wolfgang Kramer, Präsident des DRK-Kreisverbands Pforzheim-Enzkreis e.V. und Landesarzt des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg e.V. „Mit unseren Breitenausbildungen und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort arbeiten wir seit Jahren daran, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Mit der App ‚Region der Lebensretter‘ gehen wir nun den nächsten konsequenten Schritt, um noch schneller qualifizierte Hilfe zum Patienten zu bringen.“

    So funktioniert das System

    Geht bei der zuständigen Integrierten Leitstelle Pforzheim als zentraler Anlaufstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz ein Notruf wegen eines vermuteten Herzstillstands ein, wird nicht nur der Rettungsdienst alarmiert. Zeitgleich sendet die Leitstelle über die App einen Hilferuf an registrierte, medizinisch geschulte Ersthelfende, die sich in der Nähe des Notfallortes befinden. Diese können häufig bereits wenige Minuten nach dem Notruf mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen. Der Ersthelfende ist damit ein wichtiges Bindeglied zwischen der Laien-Reanimation und dem professionellen Rettungsdienst. „Mit der Einführung der Ersthelfer-App stärken wir den Bevölkerungsschutz und erhöhen die Sicherheit für die Menschen in unserer Stadt und im Enzkreis“, betont Oberbürgermeister Peter Boch. „Schnelle Hilfe kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen.“

    Gemeinsam für mehr Überleben

    Beteiligt an der Einführung des Systems sind der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V., die Stadt Pforzheim und der Enzkreis. Der DRK-Kreisverband trägt dabei 50 Prozent der Kosten, während Stadt und Enzkreis die andere Hälfte gemeinsam finanzieren. „Die App ,Region der Lebensretter‘ ergänzt die bestehenden Rettungsdienststrukturen sinnvoll“, sagt Herbert Mann, Kreisgeschäftsführer des DRKKreisverbands. „Jede Minute zählt – und jede früh begonnene Wiederbelebung erhöht die Überlebenschance erheblich. Vom Sanitätshelfer bis zum Notfallsanitäter engagieren sich Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und aller beteiligten Hilfsorganisationen für dieses lebensrettende System.“

    Bei Fragen steht das Projektteam zur Verfügung unter:
    pforzheim@regionderlebensretter.de

     

  • AUF INS MUSEUM!Am Internationalen Museumstag

    AUF INS MUSEUM!
    Am Internationalen Museumstag

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    Am Internationalen Museumstag laden Pforzheims Museen dazu ein, von 10 bis 17 Uhr auf Entdeckungsreise zu gehen. Mit dabei sind das Schmuckmuseum, das Technische Museum der Schmuck- und Uhrenindustrie, das Stadtmuseum, das Archäologische Museum, die Pforzheim Galerie, das Museum Johannes Reuchlin (ab 12 Uhr), das Friedhofsmuseum im Wandelgang, das DDR Museum (ab 11 Uhr), das Haus der Landsmannschaften (ab 13 Uhr), der Kunstverein im Reuchlinhaus und die Galerie Brötzinger Art (ab 11 Uhr).

    Im Schmuckmuseum stehen die Ausstellungen zu „Silver Lining“ im Mittelpunkt. Bei Kurzführungen um 11, 14 und 16 Uhr gibt es spannende Einblicke in die Welt der Schmuckkunst. Um 15 Uhr nimmt Schmucki, die Perlsau, große und kleine Kinder mit auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise.

    Im Technischen Museum wird Geschichte lebendig. Historische Maschinen werden in Gang gesetzt und erzählen von ihrer Zeit. Wer nicht nur zuschauen, sondern selbst kreativ werden möchte, kann beim Goldschmiede-Workshop von 14 bis 16.30 Uhr mitmachen.
    Das Stadtmuseum lädt um 11 Uhr zu einer Führung durch die Pforzheimer Stadtgeschichte ein. Familien können sich auf die „Märchenhafte Fürstenhochzeit“ freuen. Die Führung durch das mittelalterliche Pforzheim findet um 13 und 15 Uhr statt. Um 14 Uhr wird es beim Programmpunkt „Technik von früher – Radios aus Pforzheim“ hörenswert nostalgisch. Im Kräutergarten gibt es von 14 bis 16 Uhr mit selbstgemachten Brötchen aus dem Ofen und frischer Kräuterbutter auch Kulinarisches zu entdecken.

    Das Archäologische Museum macht Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar. Von 11 bis 16 Uhr gibt es römische Snacks zum Probieren. Ein besonderes Erlebnis ist zudem das Kamishibai-Erzähltheater zur Geschichte der Göttin Venus um 12 Uhr und 15.30 Uhr.

    In der Pforzheim Galerie wird die aktuelle Ausstellung  „Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950“ um 15 Uhr in einer Führung vorgestellt.

    Im Museum Johannes Reuchlin dreht sich alles um das Leben und Wirken des wohl bekanntesten Sohnes der Stadt. Die Führung um 13 Uhr lädt dazu ein, ihn neu kennenzulernen.

    Das DDR Museum bietet Führungen durch die Dauerausstellung um 12, 14 und 16 Uhr an und eröffnet spannende Einblicke in den Alltag einer vergangenen Zeit.

    Der Kunstverein im Reuchlinhaus zeigt Arbeiten von MeisterschülerInnen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Mit performativen Beiträgen und Aktivierungen wird Kunst hier unmittelbar erlebbar.

    In der Galerie Brötzinger Art steht die Ausstellung „Drama / Sehnsucht / Gitter“ im Mittelpunkt. Um 15 Uhr gibt es eine Führung durch die Präsentation von Malerei, Bildhauerei und Grafik.

     

    Das vollständige Programm gibt es unter
    www.pforzheim.de/museumstag

     

  • SPORTLEREHRUNG138 Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet

    SPORTLEREHRUNG
    138 Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet

    Am 13. März kamen wieder zahlreiche Sportbegeisterte im Großen Saal des CongressCentrum anlässlich der Sportlerehrung der Stadt Pforzheim und des Enzkreises zusammen. Im festlichen Rahmen wurden 138 Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2025 herausragende Leistungen im und für Sport erbracht haben, geehrt. Darunter zählen nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch herausragendes ehrenamtliches Engagement im Sportverein. Jeder Preisträger erhielt einen Pforzheimer Geschenkgutschein und eine Urkunde als Zeichen der Anerkennung, während Mannschaften mit Pokalen ausgezeichnet wurden.

    „Die Sportlerehrung zeigt jedes Jahr eindrucksvoll, wie vielfältig und engagiert der Sport in Pforzheim und im Enzkreis ist. Die ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler stehen stellvertretend für Leistung, Teamgeist und großes ehrenamtliches Engagement. Dafür möchte ich allen herzlich danken und zu ihren Erfolgen im Jahr 2025 gratulieren,“ betonte Bürgermeister Frank Fillbrunn.

    Die Veranstaltung begann mit einer POI-Performance, die ihren Ursprung in der neuseeländischen Maori-Kultur hat und den Abend schwungvoll einleitete. Die ersten Ehrungen verliehen Bürgermeister Fillbrunn und die Vorsitzende des Ehrungsausschusses des Sportkreises Pforzheim Enzkreis e. V. Elisa Kolonko an städtische Vereine für besondere Leistungen und Verdienste.

    Der zweite Teil der Veranstaltung wurde mit einer Showeinlage von der 23-jährigen Maxima Bachmeyer in der Disziplin Rhythmische Sportgymnastik eingeleitet. Sie zählt zu den erfolgreichsten deutschen Turnerinnen der Rhythmischen Sportgymnastik, die sich national und international einen Namen gemacht hat.

  • SIGNAL FÜR DEN KLIMASCHUTZAlle 28 Kommunen im Enzkreis im Klimapakt

    SIGNAL FÜR DEN KLIMASCHUTZ
    Alle 28 Kommunen im Enzkreis im Klimapakt

    „Ein wichtiger Meilenstein im Klimaschutz“, freut sich die Erste Landesbeamtin Dr. Hilde Neidhardt: Inzwischen haben alle 28 Städte und Gemeinden im Enzkreis den Klimapakt Baden-Württemberg unterschrieben. „Das ist ein starkes Signal und zeigt, dass alle unsere Kommunen Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen“, betont Landrat Bastian Rosenau. In Baden-Württemberg gehören mittlerweile mehr als 600 Kommunen dem Pakt an; sämtliche kreisangehörigen Städte und Gemeinden aber sind es nur im Enzkreis und im Rhein-Neckar-Kreis.

    Ende Januar ist die Stadt Neuenbürg dem Pakt beigetreten. „Wir haben den Zeitpunkt für unseren Beitritt bewusst gewählt“, erklärt Neuenbürgs Bürgermeister Fabian Bader. Klimaschutz und das Ziel der klimaneutralen Kommunalverwaltung bis 2040 bräuchten funktionierende Strukturen. „Wir haben uns die Zeit genommen, erst ein solides Energiemanagement aufzubauen“, sagt Bader. „So können wir die Verpflichtungen aus dem Klimapakt nicht nur eingehen, sondern auch nachhaltig erfüllen.“

    Energieverbräuche monatlich genau überwachen, auf Schwankungen im Verbrauch schnell reagieren und Maßnahmen für mehr Energieeffizienz besser planen – all dies wird in Neuenbürg möglich gemacht. Seit Mai 2025 arbeitet Energiemanagerin Janina Brucker dort am Aufbau eines kommunalen Energiemanagements: Alle relevanten Gebäude werden in eine spezielle Software eingepflegt, mit der die Stadt Energieverbrauch und Kosten genau im Blick hat. Unterstützung bekommt sie dabei von der Netze BW.

  • CALWER KLOSTERSOMMER IN HIRSAU 2026Große Namen, erstklassige Produktionen

    CALWER KLOSTERSOMMER IN HIRSAU 2026
    Große Namen, erstklassige Produktionen

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    Die Mauern der imposanten Klosterruine St. Peter und Paul bilden vom 30. Juli bis zum 9. August 2026 wieder die Kulisse des Sommerfestivals „Calwer Klostersommer in Hirsau“..

    Mit SOPHIA ergänzt eine der spannendsten Stimmen der deutschsprachigen Popmusik das Festivalprogramm. Die Singer-Songwriterin tritt am Montag, 3. August 2026, im Rahmen ihrer „Durch die Blume“-Tour im Kloster Hirsau auf.

    Wenn am Dienstag, 4. August 2026, die britische Supergroup FRONTM3N beim Calwer Klostersommer auf der Bühne im historischen Kloster in Hirsau steht, dürfen sich Besucher auf einen Abend voller großer Pop- und Rockklassiker freuen – akustisch interpretiert und mit außergewöhnlichem Harmoniegesang.

    Frontm3n Live
    Bild: ©FRONTM3N

    Am 6. August 2026 wird die Berliner Kult-Band Culcha Candela die Bühne im Kloster zum Beben bringen. Mit ihrer „Monsta Open Air 2026“-Tour machen sie Station im Nordschwarzwald und versprechen ein unvergessliches Konzerterlebnis unter freiem Himmel.

    CulchaCandela
    Bild: ©Leon Hahn

    Dick Brave – auch bekannt als Sasha – wird am 8. August 2026 die Bühne im Kloster Hirsau erobern und den historischen Innenhof in eine pulsierende Rock-’n’-Roll-Arena verwandeln. Nach seinem viel beachteten Comeback und einer restlos ausverkauften Clubtour ist er im Sommer 2026 unter dem Motto „Back For More“ auf großen Open-Air-Bühnen unterwegs.

    Dick Brave
    Bild: ©Marcel Brell

    Der Vorverkauf läuft: Alle Abendveranstaltungen (außer Chris de Burgh) beginnen um 20.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die Hotline 01805 700 733 oder im Internet unter www.reservix.de

     

    Infos und alle Acts finden Sie unter:
    www.klostersommer.de

  • STADT PFORZHEIM GEWINNTStaatsanzeiger Award für Bürgerbeteiligung

    STADT PFORZHEIM GEWINNT
    Staatsanzeiger Award für Bürgerbeteiligung

    Große Auszeichnung für die Stadt Pforzheim: Das Projekt „Was wird aus unserem Park?“ zur Neugestaltung des Parks „Alter Friedhof | Ehemalige Stadtgärtnerei“ wurde mit dem Staatsanzeiger Award in der Kategorie Bürgerbeteiligung ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 54 Projekte in dieser Kategorie beworben. Bürgermeister Frank Fillbrunn und Susanne Wacker, Beauftrage für Bürgerbeteiligung der Stadt Pforzheim, nahmen den Preis am Donnerstag, 19. März, im Alten Schloss Stuttgart entgegen.

    Mit dem Projekt ist es der Stadt gelungen, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und auf vielfältige Weise in die Planung einzubeziehen. Ziel des Projekts: Den rund 2,4 Hektar großen Park in der Oststadt klimafreundlich umzugestalten und gleichzeitig die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu berücksichtigen. „Diese Auszeichnung freut uns sehr. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Bürgerinnen und Bürger von Anfang an einzubeziehen und ihre Ideen ernst zu nehmen“, so Sozialbürgermeister Fillbrunn. „Der neue Park ist ein Gemeinschaftsprojekt – entstanden aus vielen guten Ideen aus der Bürgerschaft.“

    Der Beteiligungsprozess war mehrstufig angelegt: Ein Bürgerrat mit zufällig ausgewählten Anwohnerinnen und Anwohnern entwickelte erste Vorschläge. Diese wurden in einem offenen Bürgertreff weiter diskutiert. Ergänzt wurde der Prozess durch eine Onlinebeteiligung sowie spezielle Angebote für Jugendliche. Auch direkte Gespräche vor Ort spielten eine wichtige Rolle, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

     

     

  • AUSGLEICHS-ANSPRUCHaufgrund rechtswidriger Rückforderung der  Soforthilfe Corona in  Baden-Württemberg

    AUSGLEICHS-ANSPRUCH
    aufgrund rechtswidriger Rückforderung der Soforthilfe Corona in Baden-Württemberg

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    Mit dem „Gesetz zur Regelung eines Ausgleichsanspruchs im Zusammenhang mit Coronasoforthilfen des Landes Baden-Württemberg“ reagierte die Landesregierung nun auf die Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) vom Oktober 2025. Mit den Urteilen entschied der VGH, dass die Rückforderung der Corona-Soforthilfen, welche auf Basis der „Richtlinie für die Unterstützung der von der Corona-Pandemie geschädigten Soloselbständigen, Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe („Soforthilfe Corona“)“ vom 22. März 2020 gezahlt wurden, rechtswidrig ist. Grundsätzlich betrifft dies Anträge auf die Soforthilfe Corona, welche bis einschließlich zum 07.04.2020 gestellt wurden.

    Die Rückforderung der Corona-Soforthilfen in Baden-Württemberg galt in vielen Fällen als rechtswidrig, weil sie auf einer nachträglichen Änderung bzw. strengeren Auslegung der ursprünglichen Förderbedingungen beruhten. In der akuten Krisensituation wurden die Hilfen sehr schnell ausgezahlt, um Existenzen zu sichern. Der VGH argumentierte, dass staatliche Förderbescheide für die Empfänger verständlich und eindeutig sein müssen. Wenn Betroffene die Bedingungen anders verstehen durften, weil diese missverständlich oder unvollständig waren, kann eine spätere strengere
    Auslegung nicht einfach zu ihren Lasten gehen. Das verstößt gegen grundlegende Prinzipien des Verwaltungsrechts, insbesondere den Vertrauensschutz.

    Nicht alle Fälle werden jedoch von dem o.g. Gesetz erfasst. So besteht kein Anspruch, wenn die Hilfen auf anderen Rechtsgrundlagen, etwa späteren Bundes- oder Mischprogrammen, beruhen oder wenn ein Rückforderungsbescheid aus anderen rechtlichen Gründen ergangen ist. Auch bei nachgewiesenem Subventionsbetrug ist ein Ausgleich ausgeschlossen.

    Der Ausgleich erfolgt nicht automatisch, sondern muss von den Betroffenen aktiv beantragt werden. Hierfür ist ein spezielles Antragsverfahren vorgesehen, das digital abgewickelt werden soll. Die Einführung eines solchen Verfahrens soll eine einheitliche und effiziente Bearbeitung gewährleisten. Es ist damit zu rechnen, dass ein Antragsportal ab August / September 2026 verfügbar ist. Es ist daher zu erwarten, dass vor dem IV. Quartal 2026 nicht mit Rückerstattungen zu rechnen ist. Ob der Antrag vom betroffenen Unternehmen selbst oder einem Dritten gestellt werden muss, ist bislang offen.

  • MULTIPLE SKLEROSEDie Krankheit mit den 1000 Gesichtern

    MULTIPLE SKLEROSE
    Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern

    Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Weltweit sind fast 3 Millionen Menschen an MS erkrankt, in Baden-Württemberg ca. 38.000. Täglich erhalten fünf bis sechs Menschen in Baden-Württemberg die Diagnose neu. Die bislang unheilbare Krankheit bricht häufig zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Aufgrund ihrer vielen unterschiedlichen Symptome wird sie auch die Krankheit mit den 1000 Gesichtern genannt.

    Die AMSEL (kurz für: Aktion Multiple Sklerose Erkrankter Landesverband) der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) in Baden-Württemberg ist seit über 50 Jahren Fachverband, Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MS-Kranke in Baden-Württemberg.

    Jährlich findet am 30.05. der Welt-MS-Tag statt. An dem Tag und rund um dieses Datum gibt es weltweit viele Aktionen um Aufmerksamkeit für die chronische Erkrankung Multiple Sklerose zu schaffen.

    © AMSEL e.V.

    Die AMSEL-Kontaktgruppe Pforzheim und Enzkreis ist eine von rund 60 AMSEL Gruppen des Landesverbandes, die wohnortnah für MS-Betroffene und ihre Angehörigen da ist. Die Kontaktgruppe trifft sich einmal im Monat zum persönlichen Austausch und gemütlichen Beisammensein. Zusätzlich gibt es eine Interessengruppe für Berufstätige. Betroffene finden hier Verständnis und Tipps zur Krankheitsbewältigung, können mit anderen Betroffenen über Fragen zur MS reden. Aber:  es wird nicht nur über MS gesprochen, jedes Thema ist willkommen und es wird auch viel gelacht.

    Infostände am 16.05. und 10.06.2026
    Um über die Krankheit MS aufzuklären und die Unterstützungsangebote der AMSEL vorzustellen, ist die AMSEL-Kontaktgruppe Pforzheim und Enzkreis am 16.05.2026 von 12:00 – 18:00 Uhr in der Schlössle Galerie in Pforzheim und am 10.06.2026 um 18:30 Uhr im Helios Klinikum Pforzheim mit einem Info-Stand präsent.


    Dorothea Schulenburg
    Kontaktgruppenleiterin
    Telefon: 07236-933728
    E-Mail: pforzheim-enzkreis@amsel.de