Autor: EnzkreisAdmin
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DER BAUMWIPFELPFAD
Wie sieht der Wald von oben aus?Anzeige
Wie sieht der Wald eigentlich von oben aus? Wer den Baumwipfelpfad in Bad Wildbad betritt, erlebt den Schwarzwald aus einem ganz neuen Blickwinkel.
Der Baumwipfelpfad Schwarzwald ist über 1.200 Meter lang und führt die Besucher in bis zu 20 Metern Höhe durch die Wipfel eines dichten Bergmischwalds mit Weißtannen, Fichten, Kiefern und Rotbuchen. Entlang des Weges sind die Baumkronen zum Greifen nahe und 20 Meter vom Erdboden entfernt lässt sich die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt bestens erkunden. Stationen mit Schautafeln laden zum Verweilen ein und vermitteln Wissenswertes über die ökologischen Zusammenhänge im Wald. Der Besucher kann raten und für Kinder gibt’s eine spannende Eichhörnchen-Rallye. Der Pfad endet am 40 Meter hohen Aussichtsturm. Actionfans können zwischendurch über Baumstämme balancieren oder kleine Kletterparcours absolvieren und zum Schluss in einer 55 Meter langen Tunnelrutsche vom Turm rutschen. Belohnt wird der Aufstieg auf die oberste Plattform des Turms mit einem herrlichen Panorama-Blick, der bei klarem Wetter bis zur Schwäbischen Alb, zum Stuttgarter Fernsehturm und zu den sanften Hügeln des Kraichgaus reicht. Der Aussichtsturm ist ein Hingucker: Die Konstruktion aus Holz und Stahl mit den schrägen Streben lässt ihn besonders imposant aussehen. Alle Wege sind für den Besuch mit Kinderwagen und Rollstuhl geeignet. Der Abenteuerwald Sommerberg direkt nebenan lädt zusätzlich zum Spielen ein.
Mehr Infos unter treetop-walks.com/schwarzwald
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STEFFEN HALLASCHKA
im Promi-GesprächSieben auf einen Streich! RTL zündet Quiz-Feuerwerk mit Steffen Hallaschka und sieben klugen Köpfen
Jetzt wird’s ernst für Besserwisser, Schlaumeier und Alleskönner: RTL startet im September ein neues Quizformat zur besten Sendezeit – und der Titel ist Programm. „7 Richtige – Das Quiz der Besserwisser“ bringt frischen Wind ins Genre und verspricht eine Mischung aus Hochspannung, Taktik und Wissen pur. Moderiert wird die Sendung von Steffen Hallaschka, langjähriger Moderator von stern TV, gibt hier sein Debüt als Quizmaster – und das mit sichtlicher Begeisterung.„Ich spiele wahnsinnig gern – Quiz ist wirklich eine große Leidenschaft von mir“, verrät Hallaschka im Gespräch. „Ich bin in vielen Lebenslagen ein kleiner Besserwisser – aber besonders, wenn es ums Spielen geht.“ In der neuen Show führt er durch ein intelligentes Wettkampf-Format, bei dem sieben Kandidatinnen und Kandidaten gleichzeitig antreten. Während eine Person am Pult spielt, lauern die anderen im Hintergrund – bereit, bei der kleinsten Unsicherheit anzugreifen und den Platz zu übernehmen. Wer sich durchsetzt, hat die Chance auf bis zu 100.000 Euro.
Ausgestrahlt wird die Show am 1. und 8. September 2025 jeweils um 20:15 Uhr bei RTL, vorab abrufbar auf RTL+. Wer Formate wie „Wer wird Millionär?“ liebt, wird „7 Richtige – Das Quiz der Besserwisser“ mit seinem Konkurrenzfaktor und dem schnellen Spielprinzip besonders spannend finden.Doch wie ist es für Hallaschka, nach Jahren als journalistischer Moderator nun in die Rolle des Quizmasters zu schlüpfen? Wie bereitet er sich darauf vor und was reizt ihn persönlich an dieser neuen Aufgabe? Enzkreis Rundschau-Verleger Benny Clausing sprach mit dem bekannten Moderator über seine neue Herausforderung, über Spielleidenschaft und über Persönliches jenseits des Studiopults.
Freuen Sie sich auf Ihre neue Aufgabe?
Ja, ich freue mich total! Ich spiele wahnsinnig gern und Quiz ist wirklich eine große Leidenschaft von mir. Ich bin in vielen Lebenslagen ein kleiner Besserwisser – aber besonders, wenn es ums Spielen geht. Deswegen ist es für mich eine große Freude, dieses wunderschöne Quiz leiten zu dürfen.Was reizt Sie an der Moderation einer Quiz-Show wie „7 Richtige“?
Diese Aufgabe hat für mich einen ganz besonderen Reiz, weil sie gleich mehrere Dinge vereint, die ich liebe: Zum einen übernehme ich wahnsinnig gern die Rolle des Spielleiters – mit allem, was dazugehört. Zum anderen geht es mir auch darum, Menschen kennenzulernen, sie ein Stück weit an die Hand zu nehmen, ihnen Sicherheit zu geben, wo sie sie brauchen, und sie gleichzeitig ein bisschen herauszufordern, wo es das Spiel spannender macht. Dieses gemeinsame Erlebnis ist immer ein kleines Abenteuer – manchmal fast wie ein Flirt. Und ein paar kleine Sticheleien hier und da gehören natürlich auch dazu.Wie finden Sie das neuartige „Besserwisser“-Konzept?
Was mich an „7 Richtige“ so begeistert, ist dieses Konzept: Auf der einen Seite ist es ein klassisches Quiz – mit klaren Regeln, sofort verständlich für alle, die zuschauen. Und auf der anderen Seite ist da dieser großartige Twist: Auf dem Weg zu 100.000 € kann sich keine Kandidatin oder Kandidat in Sicherheit wiegen, denn die sechs anderen sitzen im Nacken, immer bereit, den begehrten Platz auf dem Quiz-Sessel zu erobern. Diese ständige Spannung erzeugt eine ganz eigene Dynamik – alle sieben sind permanent in Alarmbereitschaft. Für mich als Spielleiter ist das eine herrliche Ausgangssituation: Es ist, als würde man einen gut getimten Zirkus dirigieren, in dem jederzeit etwas passieren kann.Sie präsentieren zum ersten Mal in Ihrer Karriere eine Quiz-Show, richtig?
Das stimmt tatsächlich! Ich habe im Laufe der Jahre immer wieder mal gequizt – als Radiomoderator oder auch innerhalb anderer Formate wie bei stern TV. Es gab auch schon einmalige Quiz- oder Spielshows, die ich moderieren durfte. Aber eine echte, serielle, klassische Quizshow – das ist für mich eine Premiere. Und weil ich diesen Wunsch schon so lange im Herzen trage, ist die Freude jetzt doppelt so groß.Herr Hallaschka, bei so viel Recherche, Dreharbeiten und Live-Sendungen – wie schaffen Sie es, im Alltag abzuschalten? Haben Sie ein persönliches Ritual oder eine Freizeitbeschäftigung, die Sie runterbringt?
Ich habe meine Powernap-Skills perfektioniert, um bei viel Stress und Müdigkeit kurz runterzufahren. Mir reichen acht Minuten mit einer Schlafbrille und spezieller „Schlafmusik“ auf den Ohren, um mich einmal zu rebooten. Wenn etwas mehr Zeit ist, gehe ich in die Sauna oder mache Yoga.
Gibt es einen Sport, der Sie begeistert – aktiv oder als Zuschauer? Und haben Sie in letzter Zeit etwas Neues ausprobiert?
Aktiv bin ich leider keinem Sport so richtig verfangen. Ich versuche, Yoga in meinem Wochenablauf unterzubringen und im Hotel eine halbe Stunde aufs Laufband zu kommen. Was ich unlängst ausprobiert habe, ist Training auf einer Rudermaschine. Gute Sache! Als Fußballfan und Vereinsmitglied bin ich weitaus engagierter. Ich versuche, kein Heimspiel meines FC St. Pauli zu verpassen.
Viele Menschen im Enzkreis zieht es zum Wandern oder Radfahren in die Natur. Wie naturverbunden sind Sie privat und gibt es einen Lieblingsort zum Abschalten?
Ich liebe Wanderungen in der Natur, insbesondere in den Bergen. Mindestens einmal im Jahr bin ich mit meiner Familie im Schwarzwald.
Aber ich liebe auch die Zugspitzregion und Südtirol. Zwischendurch bin ich häufig im Harz und für die kurzen Erholungsmomente in unserem Wochenendhaus in Mecklenburg.Was lesen, streamen oder hören Sie, wenn Sie mal ganz für sich sind? Haben Sie eine aktuelle Empfehlung für unsere Leserinnen und Leser?
Meine Streaming-Empfehlungen der letzten Monate sind „Herbstresidenz“ (RTL+), „The Bear“ (Disney+), „MY ROOTS – Wer sind meine Eltern?“ (ARD) sowie „FC Hollywood“ und „WTF is Jule?!“ (beides ZDF). Selber hole ich mir meine Streaming-Empfehlungen regelmäßig im Fernseh-Podcast „Och eine noch!“. Außerdem höre ich vor allem „Fest & Flauschig“, „Hotel Matze“, „Apokalypse und Filterkaffee“ oder gut erzählte monothematische Podcasts wie „Cui Bono“ oder „Boys Club“. Sehr gerne gelesen habe ich zuletzt das Buch „So viel mehr“, in dem mein Freund Max Mutzke seine Geschichte erzählt.
Zum Schluss: Wenn Sie spontan ein Wochenende frei hätten – ganz ohne Drehtermine – wie sähe Ihr perfekter freier Tag aus?
Raus in die Natur – am liebsten mit guten Freunden. Und am Ende des Tages bei einem guten Essen zusammensitzen.
Foto: RTL / Stefan Gregorowius
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STADTRADELN
in PforzheimFoto: © Stadt Pforzheim, Ljiljana Berakovic
Vom 16. Mai bis 5. Juni haben Pforzheimerinnen und Pforzheimer wieder kräftig in die Pedale getreten: 1.113 Personen sind im Rahmen der diesjährigen Stadtradeln-Aktion drei Wochen lang für Pforzheim aufs Fahrrad gestiegen. Damit war die Beteiligung so hoch wie noch nie. Am Freitag, 18. Juli, prämierte Umweltbürgermeister Tobias Volle die Gewinnerinnen und Gewinner des Stadtradeln-Wettbewerbs auf der schwimmenden Bühne der Veranstaltungsreihe Enz live.
Auch in diesem Jahr lag der Fokus des Stadtradelns auf der Anzahl der Fahrradfahrten. So waren insbesondere die Alltagsfahrten zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen relevant für die Aktion.
Die Preisverleihung
In diesem Jahr gab es eine Rekordbeteiligung: Mit insgesamt 18.057 Radfahrten sind im Vergleich zum Vorjahr rund 1.500 Fahrten mehr zusammengekommen. Gemeinsam haben die Teilnehmenden im Aktionszeitraum 225.191 Kilometer zurückgelegt und konnten dadurch rund 37 Tonnen CO2 gegenüber Fahrten mit dem Auto einsparen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir die Beteiligung des letzten Jahres nochmals übertreffen konnten. Das zeigt uns, dass das Fahrrad als alltagstaugliches Verkehrsmittel schon in Pforzheim angekommen ist. Doch hier wollen wir nicht halt machen!“, so Umweltbürgermeister Tobias Volle. „Sie sind herzlich eingeladen, Pforzheim aus einem anderen Blickwinkel zu erleben und die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden!“. -

LANDESEHRENAMTSKARTE
Baden-WürttembergBeauftragte für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt Susanne Wacker und Oberbürgermeister Peter Boch Foto: © Stadt Pforzheim, Ella Martin
Die Stadt Pforzheim würdigt das Engagement ihrer ehrenamtlich Tätigen künftig mit der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg und ergänzt damit die Anerkennungskultur in Pforzheim. Oberbürgermeister Peter Boch unterzeichnete hierzu im Beisein von Susanne Wacker, Beauftragte für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt, die Kooperationsvereinbarung mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration.
„Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Gesellschaft – auch und gerade in Pforzheim. Mit der Ehrenamtskarte sagen wir: Danke! Sie ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber den Menschen, die ihre Zeit, Kraft und Leidenschaft für das Gemeinwohl einsetzen“, so Oberbürgermeister Boch.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase in vier Kommunen wird das Projekt nun auf weitere Städte und Landkreise ausgeweitet – darunter auch Pforzheim. Die Karte ermöglicht Engagierten voraussichtlich ab Winter Ermäßigungen für kulturelle, sportliche und bildungsbezogene Angebote in der Stadt und landesweit. Anspruchsberechtigt sind Personen, die mindestens 200 Stunden im Jahr in einem anerkannten Ehrenamt tätig sind. Dafür reicht eine pauschale Bescheinigung des Vereins oder der Institution, für die die ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Die Karte wird auf Antrag von der Stadtverwaltung ausgestellt.
„Viele Pforzheimerinnen und Pforzheimer engagieren sich in ihrer Freizeit mit großem Einsatz für ihre Mitmenschen – sei es in Vereinen, sozialen Einrichtungen, der Flüchtlingshilfe oder in Umweltprojekten. Die Einführung der Ehrenamtskarte ist für uns ein logischer und wichtiger Schritt, um dieses Engagement sichtbarer zu machen und zu würdigen“, erklärt Susanne Wacker. Damit dies zügig gelingen kann, ist die Stelle, die die Koordination der Landesehrenamtskarte übernehmen wird, bereits ausgeschrieben.
In den kommenden Wochen wird gemeinsam mit dem Land ein Zeitplan für die Einführung erarbeitet. Gleichzeitig sollen lokale Akzeptanzstellen gewonnen werden – beispielsweise Kulturinstitutionen, Sporteinrichtungen oder Bildungsträger, die sich an dem Angebot beteiligen möchten. Die Ehrenamtskarte wird vom Land Baden-Württemberg gefördert, das die entstehenden Personalkosten mit bis zu 45.600 Euro jährlich unterstützt.
Weitere Informationen zur Antragstellung und zum Starttermin der Karte in Pforzheim werden noch bekannt gegeben.
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FEUERWEHREN IM ENZKREIS:
Land fördert BeschaffungenKreisbrandmeister Carsten Sorg (links) und Bevölkerungsschutz-Sachbearbeiter Thomas Seemann freuen sich über die zahlreichen Zuwendungsbescheide, die an die Kommunen im Enzkreis verschickt werden konnten. Foto: Enzkreis, Christian Thümmel
Dem Enzkreis sind dieser Tage erfreuliche Nachrichten vom Land Baden-Württemberg ins Haus geflattert: Demnach erhält der Landkreis in diesem Jahr rund 760.000 Euro für die Beschaffungen der hiesigen Feuerwehren. Hinzu kommen noch rund 250.000 Euro als Pauschalförderung für Angehörige der Einsatzabteilungen und der Abteilungen der Jugendfeuerwehr. Insgesamt werden laut Ministerium die Feuerwehren im Land mit einer Rekordsumme von mehr als 84 Millionen Euro unterstützt.
„Wir freuen uns sehr, dass auch in unserem Landkreis beachtliche Summen in die Sicherheit investiert werden. Dank der Fördermittel kann die Ausstattung der Feuerwehren weiter auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden“, so die Erste Landesbeamtin des Enzkreises, Dr. Hilde Neidhardt, in deren Dezernat auch der Bevölkerungsschutz angesiedelt ist.
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UMWELTWANDERUNG
am HohbergBild: © Stadt Pforzheim; Veronika Bellen
Rund 35 Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Gemeinderats sowie Naturschutzbeauftragte folgten der Einladung von Umweltbürgermeister Tobias Volle zur diesjährigen Umweltwanderung am Hohberg. „Ich freue mich bereits jetzt auf die nächste gemeinsame Wanderung, denn sie zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, sich mit der heimischen Natur auseinanderzusetzen und wie lebendig Umweltbildung sein kann“, zieht Volle nach seiner ersten Umweltwanderung Bilanz.
Bei trockenem und angenehm mildem Wetter begab sich die Wandergruppe gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz auf einen rund drei Kilometer langen informativen Rundgang durch den naturnah bewirtschafteten Wald am Hohberg. Der Fokus lag dabei auf den vielfältigen Naturschutzmaßnahmen entlang der Deponie Hohberg, die dort bereits im Rahmen der umweltrelevanten Aspekte des
Deponiebetriebs umgesetzt wurden. Dabei wurde außerdem die Bedeutung einer langfristigen Nachsorge der Maßnahmen betont, um mögliche Umweltauswirkungen dauerhaft zu minimieren. „Es ist etwas ganz anderes, Naturschutzmaßnahmen direkt vor Ort zu erleben, als immer nur auf dem Papier zu lesen“, betont Bürgermeister Volle.Ein weiterer Themenschwerpunkt lag auf der Geologie der Region, da der Hohberg im Übergangsbereich von Muschelkalk und Buntsandstein liegt. Ein besonderes Merkmal sind die typischen Dolinen, die durch Lösungsvorgänge im Kalkgestein entstehen. Sie prägen nicht nur das Landschaftsbild, sondern bieten auch wertvolle Sonderstandorte für seltene Tier- und Pflanzenarten.
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„AKTIONSTAG SCHWIMMEN“
im WartbergbadOberbürgermeister Peter Boch, Isabell Städele von der DLRG, Bademeister Jörg Augenstein und Andreas Abrecht, Betriebsleiter des Stadtteilbades
in Huchenfeld (v.l.), freuen sich auf den Aktionstag Schwimmen im Wartbergbad. Bild: © Stadt Pforzheim; Emma TeuscherUm der hohen Zahl an Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmern im Grundschulalter entgegenzuwirken, findet am Samstag, 6. September, wieder der „Aktionstag Schwimmen“ ab 10 Uhr im Wartbergbad statt. Dort können die Kinder ihr Wissen und ihre Schwimmfähigkeit demonstrieren sowie kostenlos das „Seepferdchen“ erwerben. Fortgeschrittene Schwimmerinnen und Schwimmer haben nachmittags zudem wieder die Möglichkeit, das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold abzulegen.
Um die Fortführung der Initiative und den Termin des Aktionstags bekannt zu geben, haben sich Oberbürgermeister Peter Boch, Bademeister Jörg Augenstein sowie Isabell Städele von der DLRG und Andreas Abrecht, Betriebsleiter des Stadtteilbades in Huchenfeld, am Mittwoch, 30. Juli, im Wartbergbad getroffen. „Die starke Nachfrage in den letzten beiden Jahren hat uns gezeigt, dass es noch immer großen Handlungsbedarf beim Thema Schwimmen gibt. Deshalb freuen wir uns, den Aktionstag in diesem Jahr schon zum dritten Mal organisieren zu können“, betonte Oberbürgermeister Boch. Es sei besonders wichtig, Familien für dieses Thema zu sensibilisieren, so Boch.
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Wasserstände sinken
Hauswurz ist nur eine von vielen Pflanzen, die wenig Wasser brauchen und sich daher laut Umweltamt gut für einen trockenresistenten Garten eignen.
Text + Bild: Enzkreis, Andrea HartmannTipps für trockenresistente Gärten
Aufgrund des derzeitigen Witterungsverlaufs nähern sich die Wasserstände der Fließgewässer im Enzkreis bereits den Niedrigwasserständen. Die geringen Niederschläge in den vergangenen Monaten haben schon jetzt zu sinkenden Abflusswerten in den Oberflächengewässern geführt. Sollte sich die Situation nicht deutlich entspannen, wird das Landratsamt aller Voraussicht nach nicht umhinkommen, die ansonsten zugelassene Wasserentnahme im Rahmen des sogenannten „Gemeingebrauchs“ aus den Fließgewässern in den Sommermonaten wieder zu untersagen.
Der sperrige Begriff „Gemeingebrauch“ schnell erklärt
Axel Frey, der das Umweltamt im Landratsamt leitet, erläutert: „Wer Wasser direkt aus dem Naturhaushalt entnimmt, benötigt generell eine wasserrechtliche Erlaubnis. Eine geringe Wasserentnahme ist aber nach baden-württembergischem Wasserrecht in folgendem Umfang, dem sogenannten Gemeingebrauch, erlaubnisfrei zulässig: Jede Person darf Wasser aus oberirdischen Gewässern von Hand schöpfen. Für die Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder den Gartenbau kann Wasser in geringer Menge auch mithilfe technischer Geräte wie Pumpen, Vakuumfässern und Schläuchen entnommen werden.“ Dabei bemesse sich eine „geringe Menge“ nach der im betroffenen Gewässer vorhandenen Wassermenge und nicht nach dem Entnahmebedarf.Ideen zum Wassersparen
Die niedrigen Wasserstände nimmt das Umweltamt jedenfalls zum Anlass, Anregungen zum Wassersparen in Gärten zu geben. Schließlich lasse sich damit auch Zisternen- und Trinkwasser einsparen. Beim Anlegen von Gärten und beim Austauschen von Pflanzen ist nach Worten von Andrea Hartmann, die im Umweltamt für die Rechtsverordnung Wasserentnahmeverbot zuständig ist, schon viel gewonnen, wenn die Kulturen passend zu den jeweiligen Standort-Eigenschaften – also etwa trocken, schattig, sandig oder lehmig –
ausgewählt werden.Beispiele für trockenresistente Kulturen sind laut Hartmann Lavendel-, Salbei-, Rosmarin- und Thymiansorten.
Diese könnten zudem zu leckerem Tee oder zum Würzen verwendet werden. Neben Kräutern gibt es auch Staudenpflanzen, die mit Trockenheit gut zurechtkommen, beispielsweise Fetthenne-Arten und die Hängepolster-Glockenblume. Wer möchte, kann an sehr sonnigen Standorten auch ein Wildbienen-Sandbeet anlegen. Dort gedeihen heimische Arten wie Karthäuser-Nelke, gewöhnlicher Natternkopf oder gewöhnlicher Hornklee – allesamt ausdauernde Blüher, die kaum Pflege benötigen.Wird eine Bewässerung im Garten erforderlich, sollte in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden gegossen werden, um so die Wasserverluste durch Verdunstung zu minimieren. Zudem besser einmal richtig wässern als öfter in vielen kleinen Mengen – und auch nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. „Pflanzen müssen nicht verwöhnt werden“, wie Hartmann betont. „Denn sie gewöhnen sich sonst an ein dauerhaftes Wasserangebot und bilden ihr Wurzelwerk nicht in die Tiefe aus.“
Inzwischen gebe es Tröpfchen-Bewässerungssysteme bereits für kleine Hausgärten. Dadurch sickere das Wasser direkt in den Boden und die Verdunstung bleibe gering. Beim guten alten Rasensprenger hingegen verdunste relativ viel. Im Übrigen erholen sich Rasenflächen in der Regel nach längeren Trockenphasen von selbst.Wer bereits Regentonnen oder eine Zisterne im Garten hat, leistet laut Hartmann bereits einen sehr sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz. „Und wenn Sie Stellen im Garten haben, an denen der Boden unbedeckt ist, decken Sie diese mit Mulch ab. Hierzu eignet sich beispielsweise Grasschnitt, Stroh oder Rinde. Bei Trockenheit erfüllt ausgezupftes Wildkraut denselben Zweck.“ Mit einer Bodenbedeckung bleibe das Wasser länger im Boden und Pflanzen könnten es über längere Zeiträume nutzen. Zudem werde so die Humusbildung angeregt.

