Tag: 7. April 2026

  • AUF INS MUSEUM!Am Internationalen Museumstag

    AUF INS MUSEUM!
    Am Internationalen Museumstag

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    Am Internationalen Museumstag laden Pforzheims Museen dazu ein, von 10 bis 17 Uhr auf Entdeckungsreise zu gehen. Mit dabei sind das Schmuckmuseum, das Technische Museum der Schmuck- und Uhrenindustrie, das Stadtmuseum, das Archäologische Museum, die Pforzheim Galerie, das Museum Johannes Reuchlin (ab 12 Uhr), das Friedhofsmuseum im Wandelgang, das DDR Museum (ab 11 Uhr), das Haus der Landsmannschaften (ab 13 Uhr), der Kunstverein im Reuchlinhaus und die Galerie Brötzinger Art (ab 11 Uhr).

    Im Schmuckmuseum stehen die Ausstellungen zu „Silver Lining“ im Mittelpunkt. Bei Kurzführungen um 11, 14 und 16 Uhr gibt es spannende Einblicke in die Welt der Schmuckkunst. Um 15 Uhr nimmt Schmucki, die Perlsau, große und kleine Kinder mit auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise.

    Im Technischen Museum wird Geschichte lebendig. Historische Maschinen werden in Gang gesetzt und erzählen von ihrer Zeit. Wer nicht nur zuschauen, sondern selbst kreativ werden möchte, kann beim Goldschmiede-Workshop von 14 bis 16.30 Uhr mitmachen.
    Das Stadtmuseum lädt um 11 Uhr zu einer Führung durch die Pforzheimer Stadtgeschichte ein. Familien können sich auf die „Märchenhafte Fürstenhochzeit“ freuen. Die Führung durch das mittelalterliche Pforzheim findet um 13 und 15 Uhr statt. Um 14 Uhr wird es beim Programmpunkt „Technik von früher – Radios aus Pforzheim“ hörenswert nostalgisch. Im Kräutergarten gibt es von 14 bis 16 Uhr mit selbstgemachten Brötchen aus dem Ofen und frischer Kräuterbutter auch Kulinarisches zu entdecken.

    Das Archäologische Museum macht Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar. Von 11 bis 16 Uhr gibt es römische Snacks zum Probieren. Ein besonderes Erlebnis ist zudem das Kamishibai-Erzähltheater zur Geschichte der Göttin Venus um 12 Uhr und 15.30 Uhr.

    In der Pforzheim Galerie wird die aktuelle Ausstellung  „Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950“ um 15 Uhr in einer Führung vorgestellt.

    Im Museum Johannes Reuchlin dreht sich alles um das Leben und Wirken des wohl bekanntesten Sohnes der Stadt. Die Führung um 13 Uhr lädt dazu ein, ihn neu kennenzulernen.

    Das DDR Museum bietet Führungen durch die Dauerausstellung um 12, 14 und 16 Uhr an und eröffnet spannende Einblicke in den Alltag einer vergangenen Zeit.

    Der Kunstverein im Reuchlinhaus zeigt Arbeiten von MeisterschülerInnen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Mit performativen Beiträgen und Aktivierungen wird Kunst hier unmittelbar erlebbar.

    In der Galerie Brötzinger Art steht die Ausstellung „Drama / Sehnsucht / Gitter“ im Mittelpunkt. Um 15 Uhr gibt es eine Führung durch die Präsentation von Malerei, Bildhauerei und Grafik.

     

    Das vollständige Programm gibt es unter
    www.pforzheim.de/museumstag

     

  • SPORTLEREHRUNG138 Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet

    SPORTLEREHRUNG
    138 Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet

    Am 13. März kamen wieder zahlreiche Sportbegeisterte im Großen Saal des CongressCentrum anlässlich der Sportlerehrung der Stadt Pforzheim und des Enzkreises zusammen. Im festlichen Rahmen wurden 138 Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2025 herausragende Leistungen im und für Sport erbracht haben, geehrt. Darunter zählen nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch herausragendes ehrenamtliches Engagement im Sportverein. Jeder Preisträger erhielt einen Pforzheimer Geschenkgutschein und eine Urkunde als Zeichen der Anerkennung, während Mannschaften mit Pokalen ausgezeichnet wurden.

    „Die Sportlerehrung zeigt jedes Jahr eindrucksvoll, wie vielfältig und engagiert der Sport in Pforzheim und im Enzkreis ist. Die ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler stehen stellvertretend für Leistung, Teamgeist und großes ehrenamtliches Engagement. Dafür möchte ich allen herzlich danken und zu ihren Erfolgen im Jahr 2025 gratulieren,“ betonte Bürgermeister Frank Fillbrunn.

    Die Veranstaltung begann mit einer POI-Performance, die ihren Ursprung in der neuseeländischen Maori-Kultur hat und den Abend schwungvoll einleitete. Die ersten Ehrungen verliehen Bürgermeister Fillbrunn und die Vorsitzende des Ehrungsausschusses des Sportkreises Pforzheim Enzkreis e. V. Elisa Kolonko an städtische Vereine für besondere Leistungen und Verdienste.

    Der zweite Teil der Veranstaltung wurde mit einer Showeinlage von der 23-jährigen Maxima Bachmeyer in der Disziplin Rhythmische Sportgymnastik eingeleitet. Sie zählt zu den erfolgreichsten deutschen Turnerinnen der Rhythmischen Sportgymnastik, die sich national und international einen Namen gemacht hat.

  • SIGNAL FÜR DEN KLIMASCHUTZAlle 28 Kommunen im Enzkreis im Klimapakt

    SIGNAL FÜR DEN KLIMASCHUTZ
    Alle 28 Kommunen im Enzkreis im Klimapakt

    „Ein wichtiger Meilenstein im Klimaschutz“, freut sich die Erste Landesbeamtin Dr. Hilde Neidhardt: Inzwischen haben alle 28 Städte und Gemeinden im Enzkreis den Klimapakt Baden-Württemberg unterschrieben. „Das ist ein starkes Signal und zeigt, dass alle unsere Kommunen Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen“, betont Landrat Bastian Rosenau. In Baden-Württemberg gehören mittlerweile mehr als 600 Kommunen dem Pakt an; sämtliche kreisangehörigen Städte und Gemeinden aber sind es nur im Enzkreis und im Rhein-Neckar-Kreis.

    Ende Januar ist die Stadt Neuenbürg dem Pakt beigetreten. „Wir haben den Zeitpunkt für unseren Beitritt bewusst gewählt“, erklärt Neuenbürgs Bürgermeister Fabian Bader. Klimaschutz und das Ziel der klimaneutralen Kommunalverwaltung bis 2040 bräuchten funktionierende Strukturen. „Wir haben uns die Zeit genommen, erst ein solides Energiemanagement aufzubauen“, sagt Bader. „So können wir die Verpflichtungen aus dem Klimapakt nicht nur eingehen, sondern auch nachhaltig erfüllen.“

    Energieverbräuche monatlich genau überwachen, auf Schwankungen im Verbrauch schnell reagieren und Maßnahmen für mehr Energieeffizienz besser planen – all dies wird in Neuenbürg möglich gemacht. Seit Mai 2025 arbeitet Energiemanagerin Janina Brucker dort am Aufbau eines kommunalen Energiemanagements: Alle relevanten Gebäude werden in eine spezielle Software eingepflegt, mit der die Stadt Energieverbrauch und Kosten genau im Blick hat. Unterstützung bekommt sie dabei von der Netze BW.

  • CALWER KLOSTERSOMMER IN HIRSAU 2026Große Namen, erstklassige Produktionen

    CALWER KLOSTERSOMMER IN HIRSAU 2026
    Große Namen, erstklassige Produktionen

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    Die Mauern der imposanten Klosterruine St. Peter und Paul bilden vom 30. Juli bis zum 9. August 2026 wieder die Kulisse des Sommerfestivals „Calwer Klostersommer in Hirsau“..

    Mit SOPHIA ergänzt eine der spannendsten Stimmen der deutschsprachigen Popmusik das Festivalprogramm. Die Singer-Songwriterin tritt am Montag, 3. August 2026, im Rahmen ihrer „Durch die Blume“-Tour im Kloster Hirsau auf.

    Wenn am Dienstag, 4. August 2026, die britische Supergroup FRONTM3N beim Calwer Klostersommer auf der Bühne im historischen Kloster in Hirsau steht, dürfen sich Besucher auf einen Abend voller großer Pop- und Rockklassiker freuen – akustisch interpretiert und mit außergewöhnlichem Harmoniegesang.

    Frontm3n Live
    Bild: ©FRONTM3N

    Am 6. August 2026 wird die Berliner Kult-Band Culcha Candela die Bühne im Kloster zum Beben bringen. Mit ihrer „Monsta Open Air 2026“-Tour machen sie Station im Nordschwarzwald und versprechen ein unvergessliches Konzerterlebnis unter freiem Himmel.

    CulchaCandela
    Bild: ©Leon Hahn

    Dick Brave – auch bekannt als Sasha – wird am 8. August 2026 die Bühne im Kloster Hirsau erobern und den historischen Innenhof in eine pulsierende Rock-’n’-Roll-Arena verwandeln. Nach seinem viel beachteten Comeback und einer restlos ausverkauften Clubtour ist er im Sommer 2026 unter dem Motto „Back For More“ auf großen Open-Air-Bühnen unterwegs.

    Dick Brave
    Bild: ©Marcel Brell

    Der Vorverkauf läuft: Alle Abendveranstaltungen (außer Chris de Burgh) beginnen um 20.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die Hotline 01805 700 733 oder im Internet unter www.reservix.de

     

    Infos und alle Acts finden Sie unter:
    www.klostersommer.de

  • STADT PFORZHEIM GEWINNTStaatsanzeiger Award für Bürgerbeteiligung

    STADT PFORZHEIM GEWINNT
    Staatsanzeiger Award für Bürgerbeteiligung

    Große Auszeichnung für die Stadt Pforzheim: Das Projekt „Was wird aus unserem Park?“ zur Neugestaltung des Parks „Alter Friedhof | Ehemalige Stadtgärtnerei“ wurde mit dem Staatsanzeiger Award in der Kategorie Bürgerbeteiligung ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 54 Projekte in dieser Kategorie beworben. Bürgermeister Frank Fillbrunn und Susanne Wacker, Beauftrage für Bürgerbeteiligung der Stadt Pforzheim, nahmen den Preis am Donnerstag, 19. März, im Alten Schloss Stuttgart entgegen.

    Mit dem Projekt ist es der Stadt gelungen, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und auf vielfältige Weise in die Planung einzubeziehen. Ziel des Projekts: Den rund 2,4 Hektar großen Park in der Oststadt klimafreundlich umzugestalten und gleichzeitig die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu berücksichtigen. „Diese Auszeichnung freut uns sehr. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Bürgerinnen und Bürger von Anfang an einzubeziehen und ihre Ideen ernst zu nehmen“, so Sozialbürgermeister Fillbrunn. „Der neue Park ist ein Gemeinschaftsprojekt – entstanden aus vielen guten Ideen aus der Bürgerschaft.“

    Der Beteiligungsprozess war mehrstufig angelegt: Ein Bürgerrat mit zufällig ausgewählten Anwohnerinnen und Anwohnern entwickelte erste Vorschläge. Diese wurden in einem offenen Bürgertreff weiter diskutiert. Ergänzt wurde der Prozess durch eine Onlinebeteiligung sowie spezielle Angebote für Jugendliche. Auch direkte Gespräche vor Ort spielten eine wichtige Rolle, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

     

     

  • AUSGLEICHS-ANSPRUCHaufgrund rechtswidriger Rückforderung der  Soforthilfe Corona in  Baden-Württemberg

    AUSGLEICHS-ANSPRUCH
    aufgrund rechtswidriger Rückforderung der Soforthilfe Corona in Baden-Württemberg

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    Mit dem „Gesetz zur Regelung eines Ausgleichsanspruchs im Zusammenhang mit Coronasoforthilfen des Landes Baden-Württemberg“ reagierte die Landesregierung nun auf die Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) vom Oktober 2025. Mit den Urteilen entschied der VGH, dass die Rückforderung der Corona-Soforthilfen, welche auf Basis der „Richtlinie für die Unterstützung der von der Corona-Pandemie geschädigten Soloselbständigen, Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe („Soforthilfe Corona“)“ vom 22. März 2020 gezahlt wurden, rechtswidrig ist. Grundsätzlich betrifft dies Anträge auf die Soforthilfe Corona, welche bis einschließlich zum 07.04.2020 gestellt wurden.

    Die Rückforderung der Corona-Soforthilfen in Baden-Württemberg galt in vielen Fällen als rechtswidrig, weil sie auf einer nachträglichen Änderung bzw. strengeren Auslegung der ursprünglichen Förderbedingungen beruhten. In der akuten Krisensituation wurden die Hilfen sehr schnell ausgezahlt, um Existenzen zu sichern. Der VGH argumentierte, dass staatliche Förderbescheide für die Empfänger verständlich und eindeutig sein müssen. Wenn Betroffene die Bedingungen anders verstehen durften, weil diese missverständlich oder unvollständig waren, kann eine spätere strengere
    Auslegung nicht einfach zu ihren Lasten gehen. Das verstößt gegen grundlegende Prinzipien des Verwaltungsrechts, insbesondere den Vertrauensschutz.

    Nicht alle Fälle werden jedoch von dem o.g. Gesetz erfasst. So besteht kein Anspruch, wenn die Hilfen auf anderen Rechtsgrundlagen, etwa späteren Bundes- oder Mischprogrammen, beruhen oder wenn ein Rückforderungsbescheid aus anderen rechtlichen Gründen ergangen ist. Auch bei nachgewiesenem Subventionsbetrug ist ein Ausgleich ausgeschlossen.

    Der Ausgleich erfolgt nicht automatisch, sondern muss von den Betroffenen aktiv beantragt werden. Hierfür ist ein spezielles Antragsverfahren vorgesehen, das digital abgewickelt werden soll. Die Einführung eines solchen Verfahrens soll eine einheitliche und effiziente Bearbeitung gewährleisten. Es ist damit zu rechnen, dass ein Antragsportal ab August / September 2026 verfügbar ist. Es ist daher zu erwarten, dass vor dem IV. Quartal 2026 nicht mit Rückerstattungen zu rechnen ist. Ob der Antrag vom betroffenen Unternehmen selbst oder einem Dritten gestellt werden muss, ist bislang offen.