Monat: Juni 2024

  • neuer Bürgermeister des Dezernats II

    neuer Bürgermeister des Dezernats II

    Tobias Volle ist mit 21 Stimmen im 2. Wahlgang zum neuen Bürgermeister des Dezernats II gewählt wor-den. Damit tritt er die Nachfolge der bisherigen Dezernentin Sibylle Schüssler an, die nicht mehr zur Wahl angetreten ist. Er ist im Dezernat II für die Bereiche Planen und Bauen, Umwelt und Kultur zuständig. In seiner Bewerbungsrede hatte Tobias Volle erklärt, er sehe sich selbst als Ideen- und Impulsgeber sowie Moderator und Schaffer. Als das größte Kapital seines Dezernats nannte er bei seiner Vorstellung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen gelte es zu vertrauen und sie gelte es, durch eine klare Kommu-nikation und einen respektvollen Umgang zu fördern. Zudem brauche es in Pforzheim unter anderem eine Belebung der Innenstadt.

    Oberbürgermeister Peter Boch gratulierte Tobias Volle
    zur erfolgreichen Wahl und betonte: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe, dass Sie alle Ihre Entscheidungen im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger treffen.“ Volle bedankte sich beim Gemeinderat für seine Wahl und erklärte: „Ich bin überwältigt und habe nicht mit dieser Wahl gerechnet.“ Wie bei seiner Vorstellung betont, wolle er offen auf die Menschen zugehen und das Gespräch suchen. Abschließend bedankte er sich für das entgegengebrachte Vertrauen.

    Im zweiten Wahlgang hatte sich Tobias Volle mit 21 Stimmen gegen Sunita Vimal (18 Stimmen) durchge-setzt. Im ersten Wahlgang hatte Tobias Volle 19 Stimmen auf sich vereinigt, Sunita Vimal konnte dort 14 Stimmen erzielen.

    Tobias Volle hat nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Calw von 1996 bis 1999 Wirtschaftswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen studiert. Von 2003 bis 2007 folgte zudem noch ein berufsbegleitendes Studium Immobilienwirtschaft & Sachverständigenwesen an der Deutschen Immobilienakademie Universität Freiburg. Seit 2003 ist er zudem Geschäftsführender Gesellschafter bei der Volle-Immobilien GbR (später: Aqolo GmbH, Bad Liebenzell) und seit 2005 Inhaber des Sachverständigenbüros für Immobilienbewertungen Tobias Volle. 2022 wurde Volle dann Leiter der Geschäftsstelle gemeinsamer Gutachterausschuss der Stadt Calw und seit 2023 hat er zudem den Posten des Vorsitzenden des Gutachterausschusses der Stadt Calw inne.
    © Stadt Pforzheim, Ljiljana Berakovic

  • Pforzheim erhält Sportboxen

    Pforzheim erhält Sportboxen

    Klingelpark, Sonnenhofschule und Enzauenpark

    Nachdem die Sportboxen in Huchenfeld und im Stadtteil Haidach bereits Anklang finden, wurden nun zum Frühlingsstart drei weitere Boxen im Stadtgebiet aufgestellt und mit Sportgeräten bestückt. Die ersten beiden Sportboxen konnte die Stadt über ein Förderprogramm des Deutschen Olympischen Sportbundes erhalten und wurden bereits im vergangenen Jahr aufgestellt. „Es ist toll, dass diese Sportmöglichkeit angenommen wird. Mit dem Ausbau des Angebots können wir Anreize für Menschen aller Altersgruppen schaffen, sich an der frischen Luft zu bewegen und aktiv zu werden“, so Sportdezernent Frank Fillbrunn. Die neuen Standorte sind im Enzauen- und im Klingelpark sowie an der Sonnenhofschule. Hintergrund der Anschaffung dieses Freizeitangebotes war ein Antrag aus den Reihen des Gemeinderats im Jahr 2021. Die Sportboxen stehen dabei im Einklang mit dem Sportentwicklungsplan der Stadt Pforzheim.
    ©Stadt Pforzheim; Florian Schmauder

  • Arlinger Tunnel freigegeben

    Arlinger Tunnel freigegeben

    Mit einem großen Festakt wurde am Montag, 13. Mai, der erste Bauabschnitt der Westtangente Pforzheim inklusive
    dem Großprojekt „Arlinger Tunnel“ freigegeben. Das schwarz-rot-goldene Band durchschnitten haben bei der Eröffnung neben dem Pforzheimer Oberbürgermeister Peter Boch unter anderem der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Michael Theurer sowie Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm. Einen wichtigen Part hatte auch Monika Boch, die Gattin des Pforzheimer Oberbürgermeisters. Sie fungierte während der Bauzeit als Tunnel-Patin und brachte allen am Bau Beteiligten Glück für das reibungslose Gelingen des Großprojekts.

    Damit sind die Bauarbeiten des knapp 1.348 Meter langen Tunnels offiziell abgeschlossen. Die Röhre schafft eine direkte Verbindung zwischen der angrenzenden A8 und der B294 Richtung Schwarzwald und soll künftig die Innenstadt entlasten. Oberbürgermeister Boch bezeichnete die Eröffnung des Tunnels in seiner Rede als „wahrlich historisch“ und bedankte sich bei Staatsminister Theurer für die beim Projekt eingesetzten Bundesmittel sowie beim Land Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe für die Planung und Durchführung der nun abgeschlossenen Großbaustelle. Bochs großer Dank galt darüber hinaus auch den ausführenden Baufirmen. Neben der Freude über die feierliche Eröffnung gab der Rathauschef außerdem einen Ausblick auf die zukünftigen Planungen für den zweiten Bauabschnitt, der dann unter dem Sonnenberg hindurch ins Nagoldtal führen soll. Zeitlich näher als die Umsetzung dieses Bauabschnitts liegt laut Boch aber der Sprung über die B294 ins Brötzinger Tal hinein: „Das wäre aus meiner Sicht ein höchst willkommener Anlass, um sich wieder in dieser Runde in Pforzheim zu treffen.“ Jetzt freue man sich aber erst einmal „über das, was wir haben, nämlich einen wunderbaren
    ersten Bauabschnitt, der eine lang ersehnte Entlastung für unsere Weststadt, Brötzingen und den Arlinger mit sich bringt.“

    Damit der technische Betrieb des Tunnels störungsfrei ablaufen kann, übernimmt das Grünflächen- und Tiefbauamt (GTA) der Stadt Pforzheim mit mehreren Kolleginnen und Kollegen die Rolle des sogenannten „Tunnelmanagers“. Diese Personen sind besonders fachkundig, was die Technik des Tunnels anbelangt. Zudem wurde auch eine Rufbereitschaft eingerichtet, sodass der Feuerwehr im Falle eines Einsatzes – aber auch bei technischen Störungen – eine Person als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
    Ein Tunnelmanager hat zudem die Aufgabe, über alle Störungen und Unfälle einen Bericht zu erstellen. Er beantragt die Tunnel-Inbetriebnahme und ist gemeinsam mit dem Sicherheitsbeauftragten für die Sicherheit der Tunnelnutzerinnen und -nutzer verantwortlich. Eine Photovoltaikanlage ist sowohl am Nord- als auch am Südeingang angebracht und sorgt für einen Großteil der Stromversorgung des Tunnels.

    Bild: ©Stadt Pforzheim; Christian Schweizer

  • Den Enzkreis erleben

    Den Enzkreis erleben

    Zwei Veranstaltungen hält der Veranstaltungskalender „Enzkreis erleben“ am Wochenende 14. bis 16. Juni bereit.

    Zu einer Panorama-Wandertour im Kirschengäu lädt das Bus & Bahn-Team am Freitag, 14. Juni, ein. Vom Treffpunkt um 9:20 Uhr in der Schalterhalle des Pforzheimer Hauptbahnhofs geht es mit dem Regionalbus Linie 716 nach Arnbach. Von dort verläuft die Wanderung über Gräfenhausen hoch zum Kesselberg mit Panoramablick in Richtung Nordschwarzwald. Weiter geht es über den Höhenzug, vorbei an Streuobstwiesen über Birkenfeld nach Dietlingen. Nach einem weiteren Auf- und Abstieg steht eine Schlusseinkehr an, bevor der Regionalbus 720 die Teilnehmenden gegen 17 Uhr wieder zurück nach Pforzheim bringt. Die Tour ist insgesamt rund 13 Kilometer lang. Einige kurze Auf- und Abstiege erfordern Kondition und Trittsicherheit. Passendes Schuhwerk wird daher vorausgesetzt, ein Rucksackvesper empfohlen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt und die Kosten belaufen sich auf 7 Euro pro Person. Ein eventuell vorhandenes D-Ticket ist bei der Anmeldung anzugeben. Diese nimmt Heike Wezel von der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung im Landratsamt ab sofort per E-Mail an heike.wezel@enzkreis.de oder telefonisch unter 07231 308-9728 gerne entgegen. Fragen zur Tour beantwortet Michael Bayer vom Bus & Bahn-Team per E-Mail an busundbahn-team@web.de .

    Wer nachempfinden möchte, wie einst die Mönche in Maulbronn lebten, kann sich am Sonntag, 16. Juni, der langjährigen Klosterführerin Anita Dworschak anschließen. Der Tag im UNESCO-Weltkulturerbe beginnt mit einer Führung in der Steinhauerstube in Schmie. Nach einem typischen Maulbronner Mittagessen erfahren die Teilnehmenden im Rahmen einer Führung durch die Klosteranlage, wie sich hier einst das klösterliche Leben abgespielt hat und wie die ehemaligen Klostergebäude heute genutzt werden. Das Programm kann nach Terminabsprache auch von Gruppen gebucht werden. Die Kosten betragen 44 Euro pro Person (Kinder auf Anfrage). Treffpunkt ist um 10:15 Uhr beim Parkplatz Tiefer See. Anmeldungen nimmt Anita Dworschak per E-Mail an AnitaDworschak@t-online.de, Telefon 07043 8864 oder online über www.klosterwelten.net ab sofort gerne entgegen.